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FBI-Überwachungsakten über Kerry gestohlen

Überwachungsprotokolle der US-Bundespolizei FBI über Aktivitäten des künftigen demokratischen Präsidentenkandidaten John Kerry aus den 70er Jahren sind bei einem Historiker gestohlen worden.

Wie der US-Nachrichtensender CNN in der Nacht auf Sonntag berichtete, seien dem Historiker Gerald Nicosia in San Francisco am Donnerstag Hunderte von Seiten der FBI-Protokolle entwendet worden. Die Einbrecher seien sehr professionell vorgegangen, sagte Nicosia dem Sender. Nicosia vermutet einen politischen Hintergrund für die Tat. Die Polizei habe am Haus des Historikers keine Einbruchsspuren feststellen können.

Etwa ein Fünftel der Papiere seien gestohlen worden, sagte Nicosia. Er selbst habe den vollständigen Inhalt der umfangreichen Akten noch nicht lesen können. Deshalb wisse er auch nicht, was in diesen Papiere stehe.

Das FBI hatte den ehemaligen hoch dekorierten Vietnamkämpfer Kerry wegen seines späteren Engagements gegen den Krieg in Südostasien intensiv überwacht. Kerry selbst hatte zwar seine FBI-Akte bereits vor Jahren erhalten, doch die von Nicosia in einem langwierigen Verfahren erstrittene Dokumente sind mit etwa 20.000 Seiten offenkundig weit umfangreicher als die Kerry bekannten.

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