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Fayman, Gabriel und Löfven für mehr Flüchtlingsintegration

Löfven, Gabriel und Faymann in Stockholm
Löfven, Gabriel und Faymann in Stockholm
Die sozialdemokratischen Spitzen Österreichs, Deutschlands und Schwedens haben sich am Sonntag in Stockholm zu einem informellen Gespräch im Vorfeld des europäischen Sozialdemokraten-Gipfels in Rom getroffen. Sehr eng beieinander liegen die drei Länder laut Auskunft von Sprechern von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und dem schwedischen Regierungschef Stefan Löfven in der Flüchtlingsfrage.


Einer der besprochenen Hauptpunkte in dem rund dreistündigen Gespräch war demnach das umstrittene Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP). Ein Sprecher Löfvens charakterisierte die Gespräche gegenüber der APA als “konstruktive Aussprache” der drei Politiker, ohne auf Details einzugehen.

In der Flüchtlingspolitik sei man sich einig gewesen, dass der Schwerpunkt einer möglichst einheitlichen EU-Flüchtlingspolitik auf der verstärkten Kontrolle der Außengrenzen der Union und einer Reduzierung von neu zuziehenden Flüchtlingen liegen sollte. Außerdem sollten vor allem die Bemühungen um eine verbesserte Integration jener Flüchtlinge, die sich bereits in der EU befinden, verstärkt werden.

Ein weiteres gemeinsames Anliegen der drei sozialdemokratischen Spitzenpolitiker sei die Ankurbelung der Wirtschaft in Europa und die Förderung von Investitionen, um die Arbeitslosigkeit in der EU zu senken, so Faymann-Berater Matthias Euler-Rolle gegenüber der APA. Der Gipfel sozialdemokratischer Regierungschefs findet am 20. Mai auf Einladung des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi in Rom statt.

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