Fast jeder zweite in der ÖVP tritt nicht mehr an - Wallner sieht die Rückzüge positiv

Bregenz. Neun von 20 ÖVP-Landtagsabgeordneten sowie auch Landesrätin Greti Schmid stehen nach der Wahl nicht mehr zur Verfügung. Landeshauptmann Markus Wallner sieht darin nichts Ungewöhnliches.
Wallner: "Akt der Erneuerung"
Landesrätin Schmid verlässt Politik

Beinahe jeder zweite Abgeordnete der Vorarlberger ÖVP schließt nach der kommenden Wahl eine Rückkehr in den Landtag aus. Für Landeshauptmann Markus Wallner anscheinend jedoch noch kein Grund zur Besorgnis. Wie vor jeder Wahl würden nun in den Bezirken die Wahllisten zusammengestellt. “So sind wir nun in einer Phase wie vor jeder Landtagwahl, in der Kandidaten ausgetauscht werden”, darin sehe er eher einen positiven Akt der Erneuerung als Nervösität vor der Wahl.

Weitere Rückzüge möglich

Gleichzeitig will Wallner weitere Rückzüge aus der Politik nicht ausschließen. Schließlich müsse sich jeder Kandidat den Abstimmungen in den jeweiligen Ortsgruppen stellen – und auch für sich gewinnen. Die Entscheidung, ob man in diese Abstimmung geht oder Jüngeren Platz mache, liege bei jedem Einzelnen. Gerüchten, dass nicht bei jedem diese Entscheidung ganz freiwillig gefallen sei, führt Wallner auf die laufenden Listenzusammenstellungen zurück.

Ergebnis der Wahl abwarten

Noch traut sich Wallner keine Prognose für das Ergebnis der Landtagwahl zu. “Mir geht es eigentlich darum, dass wir nicht in einen Dauerwahlkampf verfallen, sondern die Sacharbeit für das Land im Vordergrund halten”, er bevorzuge einen kurzen und prägnanten Wahlkampf. Die Veränderungen im Personal wie auch alles andere müsse man nach der Wahl beurteilen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Fast jeder zweite in der ÖVP tritt nicht mehr an - Wallner sieht die Rückzüge positiv
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen