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Fast Hälfte der Ölreserven verbraucht

Die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) erwartet den Höhepunkt der weltweiten Erdölförderung um das Jahr 2020.

Das noch vorhandene Potenzial an Erdöl könne bei einem moderaten Verbrauchsanstieg die Versorgung noch 10 bis 15 Jahre gewährleisten, heißt es in einer am Dienstag in Hannover veröffentlichten BGR-Studie zu „Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“. Etwa ab 2020 gehe die Öl-Förderung zurück und es sei mit einer Versorgungslücke zu rechnen, die andere Energieträger ausgleichen müssten.

Nach der Studie liegen die bekannten und wirtschaftlich förderbaren Erdölreserven derzeit bei weltweit 163 Mrd. Tonnen. Hinzu kämen noch weitere Öl-Ressourcen von 82 Mrd. Tonnen, deren Förderung bisher noch unwirtschaftlich sei oder die nur im Boden vermutet würden.

Seit Beginn der industriellen Förderung seien weltweit etwa 147 Mrd. Tonnen Erdöl gewonnen worden, stellte die Studie fest. Damit sei bereits fast so viel Erdöl gefördert worden, wie es derzeit noch an Reserven gebe. Berücksichtige man auch die bisher unwirtschaftlichen oder nur vermuteten Ressourcen, so seien etwa 37 Prozent des Gesamtpotenzials an Erdöl verbraucht. Ölsand, Ölschiefer und Schwerstöl zählen in der Studie nicht zum konventionellen Erdöl.

Nach Auffassung der deutschen Bundesanstalt wird der Anteil des Öls aus OPEC-Ländern und insbesondere aus den Golf-Staaten in Zukunft erheblich zunehmen. Nach der Studie entfallen 62 Prozent der bekannten weltweiten Reserven auf die Golfstaaten. In OPEC-Staaten insgesamt sei erst gut ein Viertel des Gesamtpotenzials an Öl gefördert. Die OECD-Staaten hätten dagegen bereits 62 Prozent ihres Potenzials verbraucht.

Erdgas, Kohle und Uran stehen der Studie zufolge noch jahrzehntelang in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Erdgasreserven beziffert die BGR auf 181 Bill. Kubikmeter, die vermuteten weiteren Ressourcen auf 207 Bill. Kubikmeter. Der weltweite Jahresverbrauch lag nach Angaben der BGR 2006 bei 2,9 Bill. Kubikmeter. Für ihre Studie hat die Bundesanstalt Publikationen und Berichte zu Rohstoffreserven aus aller Welt ausgewertet und eigene Erhebungen durchgeführt.

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