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Farbpalette für das Fundbüro

Arbeiten der Mellauerin Barbara Vögel wurden vom Essl Museum angekauft.

Streift man derzeit durch die Ausstellungsräume des Essl Museums in Klosterneuburg, so liegt es sehr im Bereich des Möglichen, dass man auf Kunst aus Vorarlberg stößt – zum Beispiel die Collagen der gebürtigen Bregenzerwälderin Barbara Vögel, die sich findig und lustvoll aneinander reihen.

Neue Perspektive

Warum findig und warum lustvoll? Weil Barbara Vögel ihre Collagen aus jenen Materialien entstehen lässt, die auf ihren Spaziergängen ihrem Blick begegnen. Lustvoll deshalb, weil sich unter diesen Collagen auch eine Werkreihe befindet, die den vielsagenden Titel „Short Pornos” trägt – kleine Pornos also. „Dass meine Arbeiten in die Ausstellung ,Austria Contemporary‘ des Essl Museums aufgenommen wurden und dass das Museum einige meiner Arbeiten sogar angekauft hat, war für mich ein persönlicher Erfolg. Ich habe ja erst vor drei Jahren endgültig zur Kunst gewechselt”, erklärt die Mellauerin, die ihr berufliches Basislager in Wien aufgeschlagen hat. 12.000 Einreichungen für die „Austria Contemporary”-Schau wurden verzeichnet. Barbara Vögels Collagen zählten zu jenen Werken, die umgehend akzeptiert wurden.

Fundstücke

Die Frage nach dem Material stellt sich für Barbara Vögel nicht. Greift sie auf Gefundenes zurück, so liefert dieser Fund bereits das Material. Einkaufszettelchen, Plastik, Metallplättchen, was Barbara Vögel vor den Fuß tritt, findet sich unter Umständen auf der Leinwand wieder. „Mein grundsätzliches Thema ist schon immer die Spurensuche.” Findige Kunst also.

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