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Farbe als flüchtige Erscheinung

Bregenz - Die Künstlerinnen Miriam Prantl (Vorarlberg) und Hanna Roeckle (Liechtenstein) haben für die Appenzeller Kunsthalle Ziegelhütte eine Rauminszenierung entworfen, die sich mit dem Thema Farbe als flüchtige Erscheinung beschäftigt.

Die Ausstellung wurde am Samstag im Beisein von Kulturlandesrätin Andrea Kaufmann eröffnet: “Ausstellungen wie diese sind ein gutes Beispiel für die funktionierende grenzüberschreitende Vernetzung regionaler Kunst- und Kulturschaffender.”

Die  Künstlerinnen Miriam Prantl und Hanna Roeckle hinterfragen in ihren eigens für die beiden oberen Stockwerke der Kunsthalle Ziegelhütte entworfenen Rauminszenierungen die materiellen und immateriellen Bedingungen der Farberscheinungen. Roeckle betont dabei das Objekt- und Dauerhafte des Ästhetischen; Prantl wiederum zeigt die Farbe als flüchtige Erscheinung, die Zeit und Raum auflöst. Die Rauminstallationen sind bis 27. Juni 2010 in der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell zu besichtigen.

Miriam Prantl, geboren 1965 in Bregenz, kann auf ein breites künsterisches Schaffen zurückblicken. Nach ihrem Studium der Malerei in London (1989 bis 1995) hat sie ihre Werke in zahlreiche Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und in den USA präsentiert.

Die Kunsthalle Ziegelhütte ist Carl Liner Vater und Sohn gewidmet. Sie dient der Pflege ihres Schaffens, der Auseinandersetzung mit der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart sowie der klassischen und zeitgenössischen Musik. Die Kunsthalle Ziegelhütte wurde von Heinrich Gebert gestiftet und im Frühjahr 2003 eröffnet.

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