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Fantasy nach Maß: „Baldur‘s Gate 3“ in der Game-Vorschau

Frühbucher können die Fortsetzung des epischen Kult-Rollenspiels bereits jetzt anspielen.

(PC) Für Neugierige und Ungeduldige bietet der sogenannte „Early Access“ eine günstige Gelegenheit: Der dritte Teil der legendären „Baldur‘s Gate“-Rollenspiel-Saga hat zwar noch kein Release-Datum, ist jedoch vor der Fertigstellung über Steam und Stadia erhältlich. Spielbar ist der erste Akt. Das sind aktuell gut 25 Stunden Fantasy-Abenteuer erster Güteklasse, aber auch mit kleinen Kinderkrankheiten. Neue Inhalte, Upgrades und Bugfixes kommen stetig dazu.

Für alle, die ganz frisch einsteigen: „Baldur's Gate 3“ spielt im umfassenden Universum von Dungeons and Dragons – einem ursprünglich analogen Pen&Paper-Rollenspiel. Mit den ersten beiden Games der Serie vor über 20 Jahren wurde das papierne Prinzip von der Spieleschmiede BioWare erfolgreich digitalisiert. Vor allem die Charakterstellung und die vielen Entscheidungsmöglichkeiten in den Games wurden sowohl von Kritikern als auch der Community gleichermaßen gefeiert. Die belgischen Rollenspielspezialisten Larian Studio beleben die Serie nun mit einem modernen dritten Teil wieder. Dabei bauen sie auf die erwähnten beiden Stärken der Franchise auf und verwenden wieder die klassische „Von oben“-Ansicht. In Sachen Präsentation gibt‘s moderne Technik mit detailreicher Grafik, feinstem Sound und (großteils) beeindruckender Sprachausgabe (Englisch).

Inhaltlich wird bereits jetzt ein beachtlicher Umfang geboten – das zeigt sich schon bei der facettenreichen Charaktererstellung: Acht verschiedene Rassen (mit Exoten wie Githyanki, Tieflinge und Halblinge) plus Unterkategorien stehen zur Auswahl. Neben den Stats ist selbstverständlich der Beruf der Spielfigur festzulegen, aber auch Nuancen wie die Gottheit, die angebetet wird. Das wirkt sich alles mehr oder weniger stark auf die Handlung bzw. die Optionen im Verlauf des Games aus.

Wenn die/der Held/in erstellt ist, startet „Baldur‘s Gate 3“ gleich mit Vollgas los: Frisch von übermächtigen „Gedankenschindern“ gekidnappt muss man sich den Weg in die Freiheit bahnen. Allerdings hat man von den Entführern einen bösartigen Wurm in den Kopf verpflanzt bekommen, der schleunigst raus sollte.

Ob Aktionen – von Manipulationsversuchen bis zur Gehirn-OP – gelingen, wird im Game gemäß der Pen&Paper-Vorlage erwürfelt – aber eben per Mausklick. Gekämpft wird erfreulicherweise wie in den Vorgänger-Titeln rundenbasiert und taktisch anspruchsvoll. Besonders schön wirkt im Kampf das Zusammenspiel, wenn man mehrere streitbare Begleiter/innen dabei hat. Auch per Multiplayer kann das Abenteuer absolviert werden.

Fazit

Das dritte „Baldur’s Gate“ fühlt sich für einen Early-Access-Titel schon extrem weit gediehen an und ist bereits jetzt eine Reise wert. Das liegt vor allem an der packenden, verzweigten Story, den vielfältigen Charakteren und der außergewöhnlichen Würfelmechanik. Wer damit leben kann, vorerst nur den ersten Akt der umfassenden Story durchzuspielen und auf der Reise wohl dem ein oder anderen Programmierfehler zu erleben, der sollte auf jeden Fall mal reinschauen. Updates – sei es in Sachen Grafik oder neue Inhalte wie der Druidenberuf – kommen stetig hinzu.

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