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Familientragödie in Kitzbühel: Einvernahme von Serben kommende Woche

Nach der blutigen Familientragödie in Kitzbühel, bei dem am Mittwoch eine 53-jährige Serbin erstochen worden war, sei die Einvernahme des Ehemannes als mutmaßlichen Täter heute, Freitag, nicht mehr möglich, berichtete das Landeskriminalamt Tirol der APA.

Nach dem Selbstmordversuch war der 64-jährige Serbe notoperiert worden. Vor einer Befragung müsse die medizinische Stabilität gegeben sein, hatte Kriminalist Walter Pupp bereits am Mittwoch erklärt.

Aller Voraussicht nach werde die Einvernahme des Mannes kommende Woche stattfinden, sagte Christoph Hundertpfund. Bereits am Donnerstag hatte sich der mutmaßliche Täter nach der Notoperation in der Aufwachphase befunden.

Weitere Erkenntnisse zum Tathergang gebe es noch nicht, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft Innsbruck. Nach möglicherweise “vollendetem Mord” war der Akt vom Landeskriminalamt der Justiz übergeben worden.

Zu der Bluttat war es am Mittwoch gegen 9.00 Uhr in einer Kitzbüheler Siedlung gekommen. Die Frau hatte zuvor noch ihren 19-jährigen Sohn per Telefon um Hilfe gebeten, da sie “Probleme mit dem Mann habe”. Der Bursch wohnte noch bei seinen Eltern, war aber zum Tatzeitpunkt nicht zu Hause. Er alarmierte daraufhin die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten und des Notarztes war es allerdings schon zu spät: Die 53-Jährige war bereits tot. Der Mann wurde blutüberströmt aufgefunden und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Als Tatwaffe stellten die Ermittler ein “relativ großes Küchenmesser” sicher, sagte Pupp. Die Obduktion der Frauenleiche solle weitere Aufschlüsse liefern. Unklar sei auch, ob sich der 64-Jährige die Verletzungen selbst zugefügt habe. (

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