Familie: Wallner lehnt Ratschläge vom Bund ab

Wallner: Vorarlberg geht in Familienpolitik eigenständigen Weg.
Wallner: Vorarlberg geht in Familienpolitik eigenständigen Weg. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Bregenz. Der Vorstoß von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP), künftig vor allem auf Sachleistungen zu setzen, stößt auch beim Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) auf Ablehnung. Vorarlberg gehe in seiner Familienpolitik einen eigenständigen Weg.
Greti Schmid kritisiert Karmasin

“Wir brauchen keine Zurufe oder Ratschläge von anderen”, so Wallner am Mittwoch in einer Aussendung.

Kritik an hoher Steuerbelastung

Das Land stärke sowohl die direkte Familienförderung durch den 2014 verbesserten Familienzuschuss des Landes als auch den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen. Kritik übte Wallner an der hohen Steuerbelastung von Familien. Das dritte Standbein einer modernen Familienpolitik sei in Österreich noch unterentwickelt, so der Vorarlberger Landeschef. Von der Bundesregierung forderte er deshalb “vehement”, dass insbesondere Familien von einer künftigen Steuerentlastung in erheblichem Ausmaß profitieren müssten.

(APA)

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