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Falluja: Acht Tote bei US-Luftangriff

Bei einem US-Luftangriff auf die irakische Widerstandshochburg Falluja sind in der Nacht zum Freitag mindestens acht Menschen getötet und elf weitere verletzt worden. Das berichtete ein Krankenhausarzt.

Die Armee vermutet in Falluja anhänger des Extremistenführers Zarqawi, der für zahlreiche Anschläge verantwortlich gemacht wird.

Nur wenige Stunden zuvor waren in das von vielen westlichen Journalisten bewohnte Sheraton-Hotel im Zentrum von Bagdad zwei Raketen eingeschlagen. Opfer gab es nach Angaben des US-Militärs dabei nicht.

„Offenbar wurden die Raketen aus geringer Entfernung abgefeuert“, erklärte ein US-Militärsprecher. Irakische Sicherheitskräfte hätten ein Auto ausfindig gemacht, das möglicherweise bei dem Angriff benutzt wurde.

Die US-Armee entließ am Donnerstag nach eigenen Angaben rund 230 Insassen aus zwei irakischen Gefängnissen. Die meisten von ihnen seien aus Camp Bucca in Umm Kasr im Süden des Landes entlassen worden, sagte ein Oberstleutnant. Die anderen kamen aus dem wegen Folterungen durch US-Militärs berüchtigten Gefängnis Abu Ghraib bei Bagdad.

In den Fall des vor drei Wochen im Irak entführten Briten Kenneth Bigley ist nach den Worten des irakischen Ministerpräsidenten Allawi unterdessen wieder Bewegung gekommen. Es gebe positive Signale, sagte Allawi einem Korrespondenten des britischen Fernsehsenders BBC. Einschränkend fügte er aber hinzu, er wisse nicht, „ob es gut ausgeht.“

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