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Fall Nussbaumer: Heimatgemeinde von Interesse genervt

©APA
Die Heimatgemeinde der getöteten Irak-Geisel Bert Nussbaumer ist von dem medialen Interesse genervt. "Die Präsenz an Kameraleuten und Journalisten ist nach wie vor riesig", erklärte der Bürgermeister von Altmünster (Bezirk Gmunden) in Oberösterreich, Hannes Schobesberger(V).

Wann genau der Leichnam Nussbaumers nach Österreich überstellt werden soll, stehe noch nicht fest. Ob das in dieser Woche geschehen werde, sei vom Innenministerium bisher nicht bestätigt worden.

Seit der traurigen Gewissheit über den Tod Nussbaumers würden sich im Ort zahlreiche Journalisten und Kameraleute aufhalten und Fragen stellen, berichtete der Bürgermeister. Viele Bewohner würden sich zurückziehen: Nach dem gestrigen Fußballspiel seien die Spieler am Ende sofort heimgefahren. Auch im Gasthaus sei nicht mehr so viel Betrieb. Denn auch dort flüchte die heimische Bevölkerung vor den Medienvertretern.

Zur Mutter des Opfers, Maria, und zu dessen Bruder Franz Nussbaumer, die heute, Montag, aus den USA zurückerwartet wurden, wolle er im Lauf des Tages “behutsam Kontakt aufnehmen”, so Schobesberger. Er selbst versuche die Trauernden in dieser schweren Zeit so gut wie möglich zu unterstützen. Wie es weitergehen soll, müsse freilich die Familie entscheiden.

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