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Fahren mit Licht am Tag ist vorerst "vom Tisch"

Im Zuge der 22. Novelle zum Kraftfahrgesetz (KFG) wurde auch das "Fahren mit Licht am Tag" zur Diskussion gestellt. Minister Reichhold stoppte Diskussion nach Begutachtung.

Vor knapp zwei Wochen endete die Begutachtungsfrist für die Experten. Dabei hat sich gezeigt, dass kaum eine Expertenorganisation dafür ist, erklärte Arnold Schiefer vom Verkehrsministerium heute, Montag, gegenüber der APA. Für Verkehrsminister Mathias Reichhold (F) ist damit die Regelung vorerst “vom Tisch”, hieß es.

In der Regelung war das Licht am Tag außerhalb des Ortsgebietes und nur außerhalb der Sommerzeit vorgesehen. Für die Einführung dieser Bestimmung waren laut Schiefer nur das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und Experten der Arbeiterkammer. Deshalb habe Reichhold einen Alleingang Österreichs abgelehnt.

Die Argumente der Gegner erläuterte ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer im Gespräch mit der APA. Einer der Hauptkritikpunkte war, dass eigene „Tagfahrleuchten“, die schwächer als die Scheinwerfer sind und auch nicht blenden, noch nicht eingebaut werden. Auch der Mehrverbrauch wurde als Ablehnungsgrund angeführt. Auch die zeitliche und örtliche Einschränkung wurde laut Hoffer abgelehnt.

Für Minister Reichhold ist „Licht am Tag“ somit kein Thema, erklärte Schiefer. Nur eine EU-weit Regelung hätte Sinn. Die Hersteller müssten ihrerseits die „Tagfahrleuchten“ für mögliche, kommende Regelungen einbauen.

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