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Facebook warnt Kinder vor Weitergabe persönlicher Daten

©AP
Die Online-Kontaktbörse Facebook will künftig Minderjährige vor der Weitergabe persönlicher Daten an unbekannte Erwachsene warnen. Dazu hat sich die Plattform in einer Vereinbarung mit 49 US-Generalstaatsanwälten und jenem des Districts of Columbia verpflichtet.

Über-18-Jährige User können gemäß dem Übereinkommen nicht mehr nach jüngeren Nutzern suchen. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft von Connecticut am Donnerstag mit.

Mit den neuen Regeln soll unter anderem Pädophilie und Pornografie Einhalt geboten werden. So ist Facebook dazu verpflichtet, Profile von Sexualstraftätern, Links zu pornografischen Webseiten sowie unangebrachte Inhalte und Bilder zu löschen. Kinder, die im Begriff sind, Erwachsenen persönliche Informationen zu übermitteln, müssen mittels einer automatischen Nachrist gewarnt werden. Mitglieder von Gruppen zu Themen wie Inzest, Pädophilie oder Mobbing sollen von der Community ausgeschlossen werden.

Außerdem können User ihr Alter nur einmal ändern und Minderjährige müssen bei der Registrierung bestätigen, dass sie die Sicherheitstipps gelesen haben. Weiters muss Facebook Werbungen für Alkohol oder Tabak einschränken.

Die 2004 gegründete Social-Networking-Plattform Facebook hat nach eigenen Angaben mehr als 66 Millionen Mitglieder und ist seit Anfang März auch auf Deutsch verfügbar.

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