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F: Unruhen lassen nicht nach

Nach vorläufigen Angaben der nationalen Polizeiführung wurden bis 04.00 Uhr (MEZ) 395 Fahrzeuge in Brand gesteckt, fast ebenso viele wie in der Nacht zuvor, als 394 Fahrzeuge in Flammen aufgingen.

168 Menschen wurden demnach festgenommen, einer weniger als in der Vornacht.

Sieben Polizisten seien bei den Krawallen verletzt worden, davon vier in Lyon. In der Region Paris nahmen die Unruhen in dieser 15. Nacht in Folge wieder leicht zu, es brannten mehr Fahrzeuge als in der Vornacht. Dafür nahm die Gewalt in den anderen Regionen leicht ab.

Auslöser der Unruhen war der Tod zweier Jugendlicher in der Pariser Vorstadt Clichy-sous-Bois am Donnerstag vorvergangener Woche. Die Jugendlichen hatten sich vor der Polizei in einem Transformatorenhäuschen versteckt und dort tödliche Stromschläge erlitten. In den folgenden Nächten errichteten Jugendliche Barrikaden, setzten Müllcontainer in Brand und zerschlugen Schaufenster. Die vielfach aus Nord- oder Scharzafrika stammenden Randalierer wachsen häufig in baufälligen Sozialwohnungen in ghettoähnlichen Gebieten auf. Die Arbeitslosenrate unter Jugendlichen beträgt dort bis zu 50 Prozent.

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