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F: Hochschulstreik gegen Villepin

Streik in Frankreich- AP
Streik in Frankreich- AP
An fast jeder zweiten französischen Universität gibt es Streiks und Blockaden gegen den Abbau des Kündigungsschutzes für Berufsanfänger. Die Pariser Sorbonne war auch in der Nacht zum Donnerstag besetzt.

Nach dem nationalen Aktionstag gegen eine Reform des französischen Arbeitsrechts halten nun die Studenten den Druck auf Premierminister Dominique de Villepin aufrecht. In einer Umfrage der Zeitung „Le Parisien“ (Donnerstag) sprachen sich 55 Prozent der Franzosen dafür aus, dass Villepin sein Gesetz zurückzieht. Nur 26 Prozent befürworteten die Reform.

Arbeitsminister Gerard Larcher warf den Gewerkschaften und Studenten vor, die Herbstunruhen in den Vorstädten zu vergessen. Viele Menschen dort fänden ihr Leben lang keine Arbeit und die Arbeitslosigkeit erreiche teilweise 55 Prozent, sagte er dem „Figaro“ (Donnerstag). Die Reform, die eine zweijährige Kündigungsfrist für Berufsanfänger vorsieht, solle jungen Leuten aus sozialen Brennpunkten eine Chance am Arbeitsmarkt geben. Die sozialistische Präsidentin der Region Poitou-Charente, Segolene Royal, setzte in ihrer Region ein Verbot von Zuschüssen an Firmen durch, die das Reformgesetz anwenden. Larcher nannte dies illegal.

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