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F: Anti-Terror-Zentrum mit CIA nicht bestätigt

Frankreich hat Angaben über ein gemeimsames Pariser Anti-Terror-Zentrum mit dem US-Geheimdienst CIA nicht ausdrücklich bestätigt. Ein entsprechender Bericht der "Washington Post" enthalte Wahrheit, aber auch viel Fantasie.

Das sagte Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie (UMP) am Montag im Nachrichtensender LCI. „Es stimmt, dass wir mit den Vereinigten Staaten insbesondere im Kampf gegen den Terrorismus zusammenarbeiten.” Dabei gebe es sehr enge Kontakte zwischen den Geheimdiensten beider Länder. Die Ministerin wollte sich zu den Strukturen, in denen dies geschehe, aber nicht äußern.

Die „Washington Post” hatte am Wochenende berichtet, die Auslandsgeheimdienste beider Staaten hätten ein gemeinsames Anti-Terror-Zentrum in Paris aufgebaut. Die 2002 gegründete „Alliance Base” der Dienste CIA und DGSE untersucht demnach „transnationale Bewegungen” mutmaßlicher Terroristen und organisiere Einsätze, um diese zu fassen oder auszuspionieren. Auf diese Weise sei es gelungen, den zum Islam konvertierten Deutschen Christian G. im Juni 2003 in Paris festzunehmen. Der im Zusammenhang mit dem Anschlag von Djerba (Tunesien) in die Schlagzeilen geratene Deutsche gelte als „eines der gefährlichsten europäischen Al-Kaida-Mitglieder”.

CIA und DGSE untersucht demnach „transnationale Bewegungen” mutmaßlicher Terroristen und organisiere Einsätze, um diese zu fassen oder auszuspionieren. Auf diese Weise sei es gelungen, den zum Islam konvertierten Deutschen Christian G. im Juni 2003 in Paris festzunehmen. Der im Zusammenhang mit dem Anschlag von Djerba (Tunesien) in die Schlagzeilen geratene Deutsche gelte als „eines der gefährlichsten europäischen Al-Kaida-Mitglieder”.

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