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F: Anhörung im Fall Abdullah Öcalan

Begleitet von Protesten hat am Mittwoch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg eine Anhörung im Fall Abdullah Öcalan begonnen.

Der Chef der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK), Abdullah Öcalan, ist wegen Seperatismus inhaftiert. Rund 200 Kurden versammelten sich am Morgen vor dem Eingang des Gerichts mit Fotos des PKK-Chefs.

Das Gericht befasst sich abermals mit einer Klage Öcalans gegen die Türkei. Die große Kammer des Gerichts soll prüfen, ob die Türkei mit der Verschleppung Öcalans aus Kenia im Februar 1999 und seiner anschließenden Verurteilung zum Tode durch einen Staatssicherheitsgerichtshof gegen Menschenrechte verstoßen hat. Kurden-Organisationen kündigten eine Großdemonstration an, zu der im Lauf des Tages bis zu 20.000 Anhänger Öcalans vor allem aus Deutschland erwartet wurden.

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