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EZB stellt sich auf steigende Teuerungsrisiken ein

Die Europäische Zentralbank (EZB) rechnet trotz des billigeren Öls vorerst nicht mit einem markanten Nachlassen des Preisdrucks in der Euro-Zone.

Es gebe auf mittlere Sicht weiter wachsende Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität, heißt es im am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht der EZB. Auch mit Blick auf die anhaltende Rohstoffhausse werde die Jahresrate bei der Inflation wohl längere Zeit über dem Niveau von knapp unter 2 Prozent bleiben, das die EZB für stabile Preise anstrebt. Wegen der steigenden Inflationsrisiken sei es richtig gewesen, den Leitzins im Juli um 25 Punkte auf 4,25 Prozent zu erhöhen.

Die EZB sei “unbedingt entschlossen”, die mittel- und langfristigen Inflationserwartungen fest verankert zu halten. “In diesem Umfeld ist es weiterhin zwingend erforderlich, breit angelegte Zweitrundeneffekte bei der Lohn- und Preissetzung zu vermeiden”, heißt es in dem Monatsbericht.

Beim Wachstum sieht die EZB eine Phase der Abkühlung in der Euro-Zone, der eine schrittweise Erholung im kommenden Jahr folgen soll. Das Weltwirtschaftswachstum werde trotz einer Abschwächung widerstandsfähig bleiben. Es profitiere besonders vom Wachstum in den Schwellenländern. Das sollte laut EZB die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus der Euro-Zone unterstützen.

Die EZB wird nach Ansicht ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet mit ihrer derzeitigen Zinspolitik im Jahr 2010 die von ihr angepeilte Inflationsrate von etwa zwei Prozent erreichen. “Wir glauben, dass das derzeitige Niveau unserer Zinsen helfen wird, gemäß unserer Definition auf mittlere Sicht Preisstabilität zu gewährleisten”, hatte er dem portugiesischen Fernsehsender SIC TV am Mittwoch gesagt. Mittlere Sicht bedeute im Laufe des Jahres 2010.

Die Inflationsrate in der Euro-Zone lag im August bei 3,8 Prozent. Die EZB hatte im Juli trotz der Finanzkrise und einer sich abzeichnenden wirtschaftlichen Abkühlung die Zinsen erhöht und sie seither konstant bei 4,25 Prozent gehalten.

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