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Explosion in St. Pölten: Fünf Personen vermisst

Ein ganzer Stadtteil wurde evakuiert
Ein ganzer Stadtteil wurde evakuiert ©APA (Plutsch)
Eine Explosion - vermutlich durch Gasaustritt - hat heute früh ein Haus in St. Pölten fast zur Gänze zum Einsturz gebracht. In der Folge brach Feuer aus, das Haus stand in Vollbrand.
Vermutliche Gasexplosion in St. Pölten

Sieben Menschen wohnten in dem betroffenen Haus; zwei waren auf Urlaub. Bisher wurden keine Opfer geborgen: Fünf Personen gelten als vermisst. Das gab die Polizei bei einer einberufenen Pressekonferenz im Forum-Kino bekannt.

Die Explosion ereignete sich um 7.55 Uhr. Zum Einsatzort Munggenaststraße 35 rückten neben 16 Feuerwehren gut ein Dutzend Notarzt- und Rettungsfahrzeuge an. Auch zwei ÖAMTC-Notarzthubschrauber wurden angefordert. Zunächst gelang es den Helfern aber nicht, in das Gebäude zu gelangen. Nach Angaben von “144 – Notruf NÖ” wurde auch die niederösterreichische Rettungshundestaffel angefordert.

Aus Nachbarobjekten wurden vier Menschen geborgen, sagte Rotkreuz-NÖ-Sprecher Andreas Zenker. Drei davon wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht.

“Dramatische Szenen spielen sich ab”, schilderte NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger am Donnerstagvormittag die brisante Situation nach der Explosion eines Wohnhauses in St. Pölten. Durch weiter ausströmendes Gas – aus der Kanalisation – bestand akute Explosionsgefahr, weshalb über Anordnung der Feuerwehr das Gas im Süden der Landeshauptstadt abgeschaltet wurde. Der Stadtteil werde großräumig evakuiert, wofür eine eigene Polizeieinheit zusammengestellt wurde.

EVN-Techniker waren dabei, den Bereich auf die Gaskonzentration zu durchmessen, so Resperger. Vor dem Haus lasse die EVN die Straße aufgraben, um nach der – vermutlich geborstenen – Leitung zu suchen.

Die Explosion um 7.55 Uhr sei so heftig gewesen, dass sie auch im Landhaus – geschätzte 300 bis 400 Meter Luftlinie entfernt – zu spüren war. Rund 30 Feuerwehren standen im Einsatz.

Das Geschehen erinnert an die Gasexplosion, die vor mehr als zehn Jahren – am 2. Dezember 1999 – ein Wohnhaus in Wilhelmsburg in einen gigantischen Trümmerhaufen verwandelte. Damals starben zehn Menschen.

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