AA

Expansion in Europa

Die vom Franke-Konzern übernommene Grohe-Tochter AquaRotter wird als operative Tochter in die Geschäftseinheit Franke Sanitärsysteme mit Sitz in Hard integriert.

AquaRotter ist Deutschlands führender Hersteller von Spezialarmaturen und beschäftigt in Berlin 288 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 45 Mio Euro. Franke-Sanitärsysteme Geschäftsführer Mag. Manfred Schaden sieht in der Übernahme von AquaRotter große Wachstumschancen für beide Unternehmen. Gemeinsam sind Franke Sanitärsysteme und AquaRotter Marktführer in Europa. Sowohl am Franke-Standort Hard als auch bei AquaRotter in Berlin sollen mittelfristig 30 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Franke-Konzern übernimmt AquaRotter

AquaRotter ist Deutschlands führendes Unternehmen für Spezialarmaturentechnik, Wassermanagementsysteme und Sanitärraumausstattungen mit einem hochmodernen Werk in Berlin und ist im öffentlichen und Industrie-Bereich deutscher Marktführer mit knapp 30 Prozent Marktanteil. Das Tochterunternehmen der Grohe Walter Technology AG & CO KG, Europas führender Hersteller von Sanitärarmaturen, wurde vom internationalen Franke-Konzern rückwirkend mit 1. September 2005 übernommen und in die Geschäftseinheit Franke Sanitärsysteme mit Sitz in Hard eingegliedert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Eine ideale Ergänzung

Der große Vorteil dieser Integration von zwei erfolgreichen Unternehmen liegt in einer perfekten Ergänzung im Vertrieb und bei den Produkten. Manfred Schaden: „Mit AquaRotter bekommen wir ein gesundes und innovationsstarkes Unternehmen, das optimal in unsere global operierende und stark wachsende Unternehmensgruppe passt und eine ideale Ergänzung zu unserer Produktpalette und zu unseren Märkten liefert. Wir haben das Knowhow in der Edelstahlproduktion und AquaRotter braucht unsere Produkte für den deutschen Markt für seine Armaturen.“

Franke Sanitär wird die starke Vertriebsstruktur von AquaRotter in Deutschland nützen, umgekehrt profitiert AquaRotter vom internationalen Franke-Vertriebsnetz. Gemeinsam werden Franke Sanitär und AquaRotter europäischer Marktführer mit einem Marktanteil im öffentlich-industriellen Bereich von über 30 Prozent. AquaRotter wird ebenso wie die anderen Franke-Sanitär-Töchter in England, Finnland, Frankreich, Süd- und Osteuropa von der Zentrale in Hard aus geleitet.

Integration schafft Arbeitsplätze

Die Zusammenführung der beiden Unternehmen bringt rasch realisierbare Wachstumseffekte. In Hard ist eine wesentliche Ausweitung der Edelstahlproduktion geplant, da AquaRotter keine eigene Edelstahlfertigung hat und bisher extern zugekauft wurde. In Berlin soll bis Jahresende 2006 das Produktionslager erweitert werden. Mittelfristig werden laut Schaden in Hard und in Berlin jeweils 30 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt. Erste Aufträge aus Berlin werden in Hard derzeit schon produziert. Für 2005 erwartet Schaden für Franke Sanitärsysteme nach der Übernahme von AquaRotter eine Umsatzsteigerung von 15 Mio Euro.

Einstieg ins Flugzeuggeschäft

Mit mobilen Sanitärsystemen für die Luftfahrt und den Zug verfügt AquaRotter über ein erfolgreiches zweites Standbein. Bei der Neuausstattung von Flugzeugen mit High-Tech-Armaturen und Boilern hält das deutsche Unternehmen einen Marktanteil von weltweit 50 Prozent. Derzeit läuft ein Großauftrag für den neuen Airbus A 380 bis zum Jahr 2020 für neue Armaturen, Boiler und Luxusduschen. Franke Sanitär-Geschäftsführer Schaden sieht große Chancen, im Luftfahrtgeschäft und auch für die Bahn künftig vermehrt als Systemanbieter auftreten zu können und gemeinsam komplette Sanitärkabinen und mobile Toiletten-Lösungen anzubieten.

Prognose für 2006

Franke Sanitärsysteme erwartet nach der Integration von AquaRotter im kommenden Jahr einen Umsatz von 125 Mio Euro mit 900 Mitarbeitern weltweit, davon 140 in Hard.

Quelle: Franke-Sanitärsysteme

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Expansion in Europa
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen