AA

Exfrau sagt, Lennon war gewalttätig

Die erste Ehefrau von John Lennon hat den verstorbenen Beatles-Star als gewalttätig und hitzig beschrieben. Die britische Zeitung "Sun" veröffentlichte Auszüge aus dem Buch "John".

Darin erzählt Cynthia Lennon, dass der Musiker sehr eifersüchtig gewesen sei und sie einmal sogar geschlagen habe. Cynthia traf John Lennon Ende der fünfziger Jahre in Liverpool, wo sie beide Kunst studierten. Sie heirateten 1962 und bekamen einen Sohn, Julian. Das Paar ließ sich 1968 scheiden.

„Ich konnte mit seinen Ausbrüchen fertig werden, der Eifersucht und der Besitzgier, aber nicht mit der Gewalt“, schreibt Cynthia Lennon. Noch während ihrer Studentenzeit sei John sehr eifersüchtig geworden, als er sie mit Stuart Sutcliffe tanzen gesehen habe, einem frühen Mitglied der Beatles. „Am nächsten Tag ist er mir zur Damentoilette im Keller gefolgt“, erzählt Cynthia. „Als ich herauskam, wartete er dort mit einem düsteren Gesicht. Bevor ich etwas sagen konnte, hob er den Arm und schlug mir ins Gesicht.“ Erst drei Monate später entschuldigte sich Lennon und bat sie, die Beziehung nicht zu beenden. „Obwohl er danach noch unfreundlich und gemein war, hat er nie wieder körperliche Gewalt gegen mich angewandt.“

In ihrem Buch führt Cynthia das Verhalten ihres Exmannes auf seine Kindheit zurück. Lennon wurde von seiner Tante Mimi aufgezogen, nachdem seine Mutter das Sorgerecht für ihn verloren hatte, wie Cynthia schreibt. „Er wurde seiner Mutter weggenommen und in dieses kalte, strenge Haus mit wenig Zuneigung gebracht.“ Im Vorwort schreibt Julian, sein Vater sein ein großes Talent gewesen, habe seiner ersten Familie jedoch wenig Liebe entgegengebracht.

Am Scheitern der Ehe war nach Cynthias Einschätzung Lennons Drogenkonsum Schuld, nicht seine wiederholte Untreue. Das Buch kommt in Großbritannien am 27. September auf den Markt.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Stars
  • Exfrau sagt, Lennon war gewalttätig
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen