Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Ex-Schönheitskönigin in Türkei wegen Erdogan-Beleidigung verurteilt

Gedicht auf Instagram als Beweismittel gewertet.
Gedicht auf Instagram als Beweismittel gewertet. ©AP
Ein Gericht in Istanbul hat eine ehemalige türkische Schönheitskönigin wegen Beleidigung von Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Merve Büyüksarac, eine frühere Miss Turkey, erhielt eine Strafe von 13 Monaten auf Bewährung, weil ein von ihr auf Instagram verbreitetes Gedicht als beleidigend gewertet wurde, wie die private Nachrichtenagentur DHA am Dienstag meldete.

Erdogan strengte fast 2.000 Beleidigungsklagen an

Die 27-jährige Büyüksarac verteidigte sich vor Gericht mit dem Hinweis, dass das aus einem Satiremagazin stammende “Gedicht des Meisters” fast eine Million Mal in sozialen Netzwerken verbreitet worden sei. Erdogans Anwalt argumentierte dagegen, das Gedicht, das abgewandelte Zitate der türkischen Nationalhymne enthält, beleidige den Präsidenten persönlich. Erdogan wird von seinen Anhängern als “Großer Meister” verehrt.

Seit seinem Amtsantritt als Präsident vor knapp zwei Jahren hat Erdogan fast 2.000 Beleidigungsklagen gegen Journalisten, Studenten und andere Bürger angestrengt. Kritiker werfen ihm vor, damit die Meinungsfreiheit im Land immer weiter einzuschränken. Erdogan sagt dagegen, er wehre sich lediglich gegen ehrverletzende Angriffe. In Deutschland geht Erdogan derzeit juristisch gegen ein Schmähgedicht des ZDF-Satirikers Jan Böhmermann vor.

(APA)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Politik
  • Ex-Schönheitskönigin in Türkei wegen Erdogan-Beleidigung verurteilt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen