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Ex-Präsident Clinton für Sturz Saddams

In einem weiteren Interview mit dem Nachrichtensender CNN sprach sich Clinton am Dienstagabend (Ortszeit) für einen Sturz des irakischen Machthabers Saddam Hussein aus.

Warnung vor US-Alleingang – Bedauern, dass Terroristenführer
Bin Laden noch nicht dingfest gemacht wurde.

„Die Frage ist nicht, ob wir das verfolgen sollen, sondern wie und unter welchen Bedingungen“, sagte Clinton in der Talkshow Larry King Live. Er warnte aber vor einem Alleingang der USA und empfahl ausführliche Konsultationen mit dem US-Kongress und befreundeten Staaten. Auch müsse zunächst versucht werden, erneut Waffeninspekteure in den Irak zu entsenden.

Im Sender CNN äußerte Clinton großes Bedauern, dass Terroristenführer Osama bin Laden in seiner Amtszeit nicht dingfest gemacht werden konnte. In den Minuten, als das zweite Flugzeug am 11. September vergangenen Jahres in das World Trade Center stürzte, habe er gewusst, dass Bin Laden dahinter stecke, sagte Clinton. Die USA hatten während Clintons Amtszeit Raketen auf ein mutmaßliches Terrorlager in Afghanistan abgefeuert, in dem sich Bin Laden nach Geheimdienstinformationen aufhielt.

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