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Ex-Gouverneur muss ins Gefängnis

Der als Todesstrafen-Gegner weit über die Landesgrenzen bekannt gewordene frühere Gouverneur des US-Staats Illinois, George Ryan (72), muss wegen Korruption für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis.

Dies entschied ein Gericht in Chicago am Mittwoch. Ryan war bereits im April schuldig gesprochen worden, Freunden und politischen Partnern lukrative öffentliche Aufträge zugeschoben zu haben.

Darunter soll auch ein Geschäft mit dem Computerkonzern IBM im Umfang von 25 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) gewesen sein. Der Ex-Gouverneur erlangte als Gegner der Todesstrafe Berühmtheit. Vor seinem Ausscheiden aus dem Amt 2003 wandelte er die Strafe aller rund 170 Todeskandidaten in Illinois in lebenslange Haft um. Zur Begründung sagte er, das System sei „willkürlich und unberechenbar und daher unmoralisch“. Wegen seines Einsatzes wurde er sogar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

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