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Ex-FPÖ-Politiker Königshofer wegen Verhetzung in Tirol vor Gericht

Königshofer soll auf Homepage ethnisch-religiöse Gruppen herabgesetzt haben
Königshofer soll auf Homepage ethnisch-religiöse Gruppen herabgesetzt haben ©APA (Archiv)
Wegen Verhetzung muss sich am Freitag am Landesgericht Innsbruck der frühere FPÖ-Abgeordnete Werner Königshofer verantworten.

Dem aus der Partei ausgeschlossenen Tiroler wurde vorgeworfen, durch einen Artikel mit Angriffen auf Muslime (“Tirol oder Türol”) auf seiner Homepage ethnisch-religiöse Gruppen herabgesetzt zu haben.

In dem Dokument war vor einer “schleichenden Orientalisierung” des Bundeslandes gewarnt worden, vor dem “Fremdling auf Dauer”, der ein “Schädling” sei, sowie vor muslimischen “Samenkanonen”. Der 60-jährige Ex-Politiker muss sich zudem wegen eines E-Mails im November 2011 an Tiroler Landtagsklubs verantworten. Dieses soll auf eine Integrations-Enquete Bezug genommen und ebenfalls herabsetzende Äußerungen zum Inhalt gehabt haben.

Der frühere Grün-Abgeordnete Karl Öllinger hatte die Sache im Jahr 2011 zur Anzeige gebracht. In Angriffen gegen die Freimaurerei vermutete Öllinger zudem antisemitische Attacken. Königshofer drohen im Falle einer Verurteilung bis zu zwei Jahre Haft. Ein Urteil wurde für den Nachmittag erwartet.

(APA)

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