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Europol sucht gefährlichste Sexualverbrecher

Kampagne "Europe's Most Wanted" bittet Bürger um Mithilfe.
Kampagne "Europe's Most Wanted" bittet Bürger um Mithilfe.
Europol hat die Suche nach 18 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas gestartet. Über die Kampagne "Europe's Most Wanted" sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, wie Europol am Dienstag in Den Haag mitteilte. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig.

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, erklärt Europol. "Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen." Dies könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.

Steckbriefe vier Wochen lang online

Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe. Auf der Website eumostwanted.eu sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe der gefährlichsten Sexualstraftäter zu sehen. Aus Österreich stammt kein Gesuchter, so das Bundeskriminalamt auf Nachfrage. 19 Länder beteiligen sich an der Aktion. Hinweise können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler würden dann direkt informiert.

Entscheidende Tipps aus der Bevölkerung

Die erste "Most Wanted"-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung.

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