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Europas Leitbörsen zur Eröffnung mit starken Gewinnen

Die Leitbörsen in Europa haben am Dienstag im frühen Handel nach den am Wochenende vereinbarten Stabilisierungsmaßnahmen für die Bankenbranche erneut mit starken Kursgewinnen tendiert.

Um 10.30 Uhr notierte der DAX in Frankfurt mit 5.294,00 Punkten, das entspricht einem Plus von 231,55 Einheiten oder 4,57 Prozent. In London stieg der FT-SE-100 201,6 Einheiten oder 4,74 Prozent auf 4.458,47 Zähler.

Auch die Märkte in Paris und Zürich bewegten sich im positiven Terrain. Zum oben genannten Zeitpunkt lag der CAC-40 Index bei 3.708,78 Punkten und damit 177,28 Einheiten oder 5,02 Prozent im Plus. Der SPI notierte mit 5.201,00 Zählern oder einem Aufschlag von 239,11 Einheiten oder 4,82 Prozent. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 sprang um 133,50 Einheiten oder 4,97 Prozent auf 2.821,82 Punkte nach oben.

Händler sprachen von “bombastischen Vorgaben” der internationalen Leitbörsen, die auch an den europäischen Aktienmärkten weiter für Kauflaune sorgten. Zuletzt hatte sowohl der US-Leitindex Dow Jones Industrial als auch der Nikkei-225-Index Rekordgewinne verzeichnet. Der Dow-Future notierte am Vormittag mit einem Plus von 113 Punkten bei 9.621 Zählern.

Erneut stehen die Bankaktien im Fokus der Anleger. Nach Einschätzung von Experten hoffen die Anleger mittlerweile auf einen Wendepunkt in der Krise an den Finanzmärkten. Sie würden auf die Wirkung der international abgestimmmten Hilfspakete für die Bankenbranche vertrauen. An den Märkten herrsche die Einschätzung vor, dass das Schlimmste der Krise überstanden sei, hieß es weiter in der Einschätzung.

Dementsprechend waren die Aktien großer Banken die größten Gewinner an den europäischen Börsen. In London sprangen die Aktien der HBOS 4,78 Prozent auf 94,30 Pence nach oben, die Papiere von Barclays gewannen 5,46 Prozent auf 227,00 Pence und die der Royal Bank of Scotland Group 4,11 Prozent auf 68,375 Pence.

Die französische Großbank Societe Generale lieferte zudem am Montagabend eine Prognose für das dritte Geschäftsquartal und rechnet mit einem Überschuss von einer Milliarde Euro. Die Aktien sprangen um 9,40 Prozent auf 53,60 Euro nach oben.

Die Papiere der viertgrößten spanischen Bank Santander gewannen nach der Veröffentlichung von Übernahmeplänen für die US-Bank Sovereign Bancorp 3,14 Prozent auf 10,51 Euro. Die Titel der italienischen Großbank UniCredit legten 4,05 Prozent auf 2,69 Euro zu.

Außerdem warten die Anleger weiter auf den Handelsauftakt für die Aktien des Finanzkonzerns Fortis. Nachdem die Papiere im Zuge der jüngsten Zuspitzung der Finanzkrise tagelang vom Handel ausgesetzt waren, sollen die Titel laut Marktbeobachtern nun wieder an den Start gehen. Zudem gibt es bei Fortis im Tagesverlauf eine außerordentliche Hauptversammlung, auf der wichtige Maßnahmen zur Stützung des Konzerns zur Abstimmung stehen. Wie bereits zuvor bekannt wurde, wird Fortis aus dem Verkauf von Anteilen an die niederländische und belgische Regierung und an die französische BNP Paribas etwa 14,4 Mrd. Euro erzielen.

Auch die Aktien des französische Flugzeugbauers Dassault Aviation konnten stark um 8,23 Prozent auf 459,99 Euro zulegen. Der Konzern hatte am Montagabend sein Interesse an einem Einstieg beim Rüstungselektronik-Konzern Thales bestätigt. Sollte der 20,8-Prozent-Anteil des Telekomausrüsters Alcatel Lucent an Thales zum Verkauf stehen, werde die Übernahme des Pakets geprüft werden, hieß es.

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