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Europas Leitbörsen erholen sich von ihren Tagestiefs

Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch zu Mittag von ihren Tagestiefs erholt. Der DAX in Frankfurt notierte um 14.30 Uhr mit 5.225,41 Punkten und einem Minus von 101,22 Einheiten oder 1,90 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London verlor 37,3 Zähler oder 0,81 Prozent auf 4.567,94 Stellen.

Der CAC-40 fiel bis zum oben genannten Zeitpunkt 43,88 Punkte oder 1,18 Prozent auf 3.688,34 Einheiten. In Zürich verringerte sich der SPI um 102,34 Zähler (minus 1,92 Prozent) auf 5.231,18 Stellen. Der die 50 führenden Unternehmen in der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion umfassende Euro-Stoxx-50 büßte um 54,23 Einheiten oder 1,88 Prozent auf 2.825,22 Punkte ein.

Belastet von Kurseinbrüchen an den Börsen in Asien und den USA haben auch die Märkte in Europa mit massiven Verlusten eröffnet. Um 13.00 Uhr haben sechs Notenbanken in einer konzertierten Aktion die Leitzinsen gesenkt. Darunter befanden sich die Europäische Nationalbank (EZB), die britische und die amerikanische Notenbank Fed. Die EZB senkte den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent. Die US-Notenbank reduzierte den Leitzins ebenfalls um 0,5 Prozentpunkte auf 1,5 Prozent. Die britische Zentralbank kappte den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. An der Zinssenkung nahmen auch die Nationalbanken Schwedens, Kanadas und der Schweiz teil. Die Kurse reagierten sofort auf die Ankündigung und erholten sich deutlich von ihren Tagestiefs am Vormittag. Marktteilnehmer sehen die Zinssenkungen als ein wichtiges psychologisches Signal an die Märkte.

Die Regierung in London hat in der Früh ein Rettungspaket von mindestens 50 Milliarden Pfund (65 Milliarden Euro) für britische Banken angekündigt. Diese Finanzspritze soll den acht größten Banken und Bausparkassen Großbritanniens zugutekommen, berichtete die BBC. Im Gegenzug erhalte die Regierung Vorzugsaktien dieser Finanzinstitute. Außerdem werde die Zentralbank weitere 200 Milliarden Pfund (258 Milliarden Euro) an kurzfristigen Krediten zur Verfügung stellen, um die Liquidität der Banken zu garantieren.

In London sprangen HBOS 58,83 Prozent auf 149,3 Pence an die Spitze des “Footsie”. Hier wurden zeitweise Gerüchte laut, wonach sich HBOS dank des Rettungspakets womöglich aus der Übernahme durch die Lloyds TSB Group zurückziehen könne. Allerdings habe HBOS bereits dementiert, die Übernahme verlaufe nach Plan, hieß es am Markt. Die Papiere von Llyods TSB erhöhten sich um 2,77 Prozent auf 231,75 Pence. Royal Bank of Scotland (RBS) legten mit plus 27,44 Prozent auf 114,7 Pence deutlich zu. Barclays legten um 1,14 Prozent auf 288,25 Pence zu.

Auch die Mitbewerber vom Festland konnten sich von ihren starken Vormittagsverlusten erholen. So tendierten Societe Generale nur noch mit einem Minus von 1,13 Prozent auf 59,86 Euro. BNP Paribas büßten 1,19 Prozent auf 67,61 Euro zu. ING Groep verloren 2,20 Prozent auf 14,02 Euro. UniCredit verringerten sich um 0,70 Prozent auf 2,78 Euro.

In der Früh tendierten Minenbetreiber belastet von enttäuschenden Zahlen des US-Aluminiumkonzerns Alcoa am Vorabend im negativen Bereich. Mittlerweile haben sich auch diese wieder erholt. So erhöhten sich XStrata um 5,38 Prozent auf 1.470 Pence. Rio Tinto fuhren nur noch einen Verlust von 0,07 Prozent auf 2.915 Pence ein. BHP Billiton verbilligten sich um 0,37 Prozent auf 1.083 Pence.

Pharmatitel mussten Verluste verbuchen, nachdem Anleger ihr Geld aus den defensiven Werten nach der Zinssenkung abzogen. Novartis verloren in Zürich 4,13 Prozent auf 58,1 Franken. Roche gaben 3,37 Prozent auf 169,1 Franken ab. In Frankfurt fielen Bayer 6,99 Prozent auf 46,60 Euro.

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