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Europa war zu Gast in Langenegg

Bürgermeister Georg Moosbrugger im VOL.AT-Gespräch.
Bürgermeister Georg Moosbrugger im VOL.AT-Gespräch. ©VOL.AT/Markus Sturn
Langenegg – Rund 1.000 Delegierte aus ganz Europa besuchten im September die Gemeinde Langenegg. Was für Bauvorhaben demnächst umgesetzt werden sollen und welchen Stellenwert die Familie einnimmt erklärt Bürgermeister Georg Moosbrugger im Interview mit VOL.AT.

Gerade fand in Langenegg ein Festival mit über 1.000 Delegierten aus ganz Europa statt. Eine große Herausforderung für die kleine Gemeinde, berichtet Moosbrugger: „Es ist einmal die Vielsprachigkeit zu bewältigen, dann natürlich die Verschiedenartigkeit der Ansprüche.“ Die Planungen nahmen dementsprechend knapp eineinhalb Jahre in Anspruch. Trotzdem sei es eine „schöne Sache“ gewesen, so viele Kulturen zu Gast zu haben.

Pflegeheim wird ergänzt

Dringend sanierungsbedürftig ist das Pflegeheim in der Gemeinde. „Daher werden wir daneben ein etwas größeres Heim bauen, nach den neuesten Anforderungen, die an so ein Heim gestellt werden.“ Die vorbereitenden Gespräche dafür laufen noch, es gilt Fragen zu klären wie: „Wer wird der Errichter sein, wer wird der Betreiber sein, und zu welchen Konditionen wird sich dann das Ganze abspielen.“ In den nächsten ein bis zwei Monaten sollen diese Entscheidungen gefällt werden, dann kann man mit den Planungsarbeiten beginnen.

Dorfsaal veraltet

Damit zusammen hängt die Sanierung des Dorfsaals. Hier mangelt es nicht nur an Platz: „Auch thermisch ist er in einem schlechten Zustand. Im Winter sind Veranstaltungen kaum mehr durchzuführen, weil wir so einen großen Raum kaum mehr heizen können“, berichtet Moosbrugger. Konkrete Pläne können aber erst aufgestellt werden, sobald klar ist, wie das neue Pflegeheim aussehen wird. Fix ist schon, dass die Kapelle neben dem Dorfsaal in dieses Heim verlegt wird.

Familienfreundlichkeit wichtig

Auch für die Familien wird einiges getan: Langenegg ist eine „Familie plus“-Pilotgemeinde. Moosbrugger ist eines klar: Familien „brauchen einfach Angebote, damit sie sich hier wohlfühlen. Nur mit gesunder Luft und wenig Lärm ist es noch nicht abgetan.“ Deswegen wird im nächsten Jahr ein Familienforum eingerichtet, das sich Gedanken über die nächsten Schritte machen soll. In den nächsten Jahren werde die junge Bevölkerung zahlenmäßig abnehmen. Deshalb sei es wichtig, „schon jetzt alle Entscheidungen auf Familienfreundlichkeit“ abzuklopfen.

Georg Moosbrugger im Gespräch

 

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