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Europa: Mond-Mission mit Sonde beendet

Mit einem harten Aufprall auf der Mondoberfläche ist am Sonntag die fast dreijährige Forschungsreise der europäischen Sonde "SMART-1" zu Ende gegangen.

Die 366 Kilogramm schwere Mondsonde schlug um 07.42 Uhr MESZ in der „Lake of Excellence“ genannten mittleren Südregion des Erdtrabanten auf, teilte das europäische Raumfahrtkontrollzentrum (ESOC) der Raumfahrtbehörde ESA am Sonntag in Darmstadt mit.

Von dort aus wurde der kontrollierte Absturz gesteuert. Großteleskope verfolgten den Crash auf den Mond, bei dem die kühlschrankgroße Sonde einen kleinen Krater hinterließ.

Nach dem Ende der erfolgreichen ersten europäischen Mond-Mission gab es Applaus im Kontrollzentrum. „Wir empfangen keine Messdaten mehr von „SMART-1“, und erste Bilder zeigen einen Flash beim Aufprall“, sagte ein ESOC-Sprecher. Wissenschaftler aus aller Welt wollten auch diesen Schlussstrich unter den Flug noch auswerten und die aufgewirbelten Staubteilchen untersuchen.

Die etwas mehr als 100 Millionen Euro teure „SMART-1“ hat einen sparsamen neuen Antrieb mit Xenon-Gas als Treibstoff getestet und eine Fülle von Daten gesammelt. Der futuristische Ionen-Antrieb mit gerade einmal 80 Kilogramm Treibstoff (Xenon-Gas) brachte SMART-1 über eine komplexe Flugbahn von 100 Millionen Kilometer zum Erdtrabanten – der direkte Weg zum Mond wäre eigentlich nur 400.000 Kilometer weit. SMART steht für: „Small Mission for Advanced Research in Technology“.

Den Forschern lieferte die Sonde die schärfsten Aufnahmen, die bisher aus einer Umlaufbahn vom Mond gemacht worden sind. Die Hightech-Sonde funkte genaue Daten über Mondminerale und entdeckte am Nordpol des Trabanten ein Gebiet, wo die Sonne immer scheint. Für diese Daten flog die Sonde auf einer elliptischen Bahn 300 bis 3.000 Kilometer entfernt über den Mondpolen.

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