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Eurofighter: U-Ausschuss beginnt mit Darabos-Vergleich 1

Causa Eurofighter: Um 10.30 Uhr werden Pilz und Strache vor die Presse treten.
Causa Eurofighter: Um 10.30 Uhr werden Pilz und Strache vor die Presse treten. ©AP, APA
FPÖ und Grüne wollen im neuen Untersuchungsausschuss die Causa Eurofighter von Anfang 2000 bis Ende 2016 untersuchen.
Darabos schimpft Lopatka "Darth Vader"
Grüne und FPÖ einig

Beginnen sollen die Untersuchungen mit dem Vergleich 2007 unter dem damaligen Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ), kündigten FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und der Grüne Abgeordnete Peter Pilz am Freitag an.

“Keine Leichenversteckmöglichkeit”

Im Rahmen der Aufklärungsversuche rund um den Vergleichsabschluss soll laut Strache nicht nur Darabos vor dem U-Ausschuss aussagen, sondern auch der damalige SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer. Pilz und Strache betonten bei der gemeinsamen Pressekonferenz freilich, dass man die gesamte Causa prüfen wolle: “Es ist uns wichtig, den vollen Sachverhalt aufzuklären”, meinte Strache. Auch Pilz will keine Partei schonen: “Es existiert keine einzige Leichenversteckmöglichkeit in diesem Untersuchungsausschuss”, verwies er auf den breit gefassten Antrag.

Der U-Ausschuss soll mittels Minderheitsverlangen mit den Stimmen von Grün und Blau installiert werden. Um den Antrag einzubringen braucht es eine Sondersitzung des Nationalrats. Diese sollte nach Wunsch der Oppositionsparteien am 14. März stattfinden, erste Zeugenbefragungen wären dann ab Mai realistisch.

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