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Eurofighter: Bundespräsident Fischer gegen Total-Ausstieg

Wien - Bundespräsident Heinz Fischer hat sich klar gegen einen „Total-Ausstieg“ aus dem Eurofighter-Vertrag ausgesprochen. Er hält die Vorgangsweise von Darabos für richtig.

Fischer sehe dafür in den bisherigen Beratungen des parlamentarischen Untersuchungsausschusses keine Grundlage, sagte Fischer gegenüber der Tageszeitung “Österreich“ (Sonntag-Ausgabe). Die Vorgehensweise von Verteidigungsminister Norbert Darabos (S), der auf Verhandlungen mit dem Eurofighter-Hersteller setzt, hält er für richtig.

Einen „Total-Ausstieg, der als Folge hat, dass es null Luftraumüberwachung gibt“ könne er ebenso wenig empfehlen, wie einen, der zur Folge hätte, „dass die Kosten aus Ausstieg und Neuanschaffung in Summe höher sind als das, was wir nach der derzeitigen Vertragslage zahlen müssten.“ Daher sei es richtig, wenn sich Darabos darauf konzentriere, „für den Steuerzahler und letztendlich auch für den Finanzminister“ die „bestmögliche Kostenersparnis“ zu erreichen. Er bekenne sich zur Luftraumüberwachung, so Fischer. Diese müsse aber unter den Prinzipien der Sparsamkeit, der Zweckmäßigkeit und der Kostengünstigkeit erfolgen.

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