Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Euro fällt auf tiefsten Stand seit Mitte 2012 - nur 1,23 Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2331 (Dienstag: 1,2424) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8110 (0,8020) Euro.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2331 (Dienstag: 1,2424) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8110 (0,8020) Euro. ©AP
Der Euro ist am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten spürbar unter Druck geraten. Auf dem Tiefpunkt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2302 US-Dollar und damit so wenig wie letztmalig im August 2012. Im frühen Handel hatte der Euro fast einen Cent mehr gekostet. Am späten Nachmittag waren es dann 1,2320 Dollar.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2331 (Dienstag: 1,2424) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8110 (0,8020) Euro.

Träge Konjunkturerholung

Zur Wochenmitte zeigten neue Wirtschaftsdaten, wie träge die Konjunkturerholung im Euroraum vonstattengeht. Die Einkaufsmanagerindizes für die Dienstleister, eine Umfrage in Unternehmen, trübten sich im November deutlich ein. Besonders stark fiel das Stimmungsbarometer in Spanien – eigentlich einer der wenigen Hoffnungsträger im Währungsraum. Eine zusätzliche geldpolitische Lockerung durch die EZB wird damit immer wahrscheinlicher. Dass die Notenbank schon auf ihrer Ratssitzung an diesem Donnerstag handelt, halten die meisten Beobachter aber für unwahrscheinlich.

Rubel legt zu

Tagesgewinner war der russische Rubel, der seinen Sinkflug der vergangenen Woche vorerst stoppen konnte. Bis zum Mittwochmittag hatte der Rubel noch Verluste einstecken müssen, drehte dann aber im weiteren Handelsverlauf ins Plus. Zum amerikanischen Dollar legte er 1,5 Prozent zu, gegenüber dem Euro waren es gut zwei Prozent. Die russische Notenbank hatte nach Daten vom Mittwoch zu Wochenbeginn erstmals seit fast einem Monat am Devisenmarkt eingegriffen. Zur Stützung des Rubel verkaufte sie 700 Mio. Dollar (563,4 Mio. Euro). Das ist allerdings ein eher kleiner Betrag: Allein im Oktober hat sie 30 Mrd. Dollar veräußert, um den unter Ukraine-Krise und Ölpreisverfall leidenden Rubel zu stützen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78620 (0,79360) britische Pfund, 147,20 (148,08) japanische Yen und 1,2032 (1,2040) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1.204,75 (1.195,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.830,00 (30.420,00) Euro.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft
  • Euro fällt auf tiefsten Stand seit Mitte 2012 - nur 1,23 Dollar
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen