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EURO: Auftakt mit Überraschungen

Handball-EM: Kein Sieger bei Serbien gegen Island
Handball-EM: Kein Sieger bei Serbien gegen Island ©APA
Der erste Tag der Handball-EM in Österreich begann mit Überraschungen: Weltmeister und Olympiasieger Frankreich musste sich in Wiener Neustadt gegen Ungarn mit einem 29:29 zufriedengeben, Schweden unterlag Slowenien 25:27. Und auch Deutschlands Befürchtungen wurden wahr: Der Weltmeister des Jahres 2007 unterlag Polen mit 25:27 und muss nun in der "Hammergruppe" mit Schweden und Slowenien sogar um den Aufstieg bangen.

Schwer zu kämpfen hatte in Gruppe A Titel-Mitfavorit Kroatien. Trotz der Unterstützung von tausenden Fans in Graz fand die Sieben von Trainer Lino Cervar gegen Norwegen schwer ins Spiel, das erste Tor gelang erst in der achten Minute. Bis zur Halbzeit hatten die Kroaten einen 2:4-Rückstand in eine 11:10-Führung umgewandelt, konnten diesen aber kaum ausbauen. Die Entscheidung in einer ansehnlichen Partie mit starken Torhüterleistungen fiel erst im Finish: In der Schlusssekunde machten die Kroaten den 25:23-Endstand perfekt. Im Duell zuvor vermochte die Ukraine, bei der aon-Fivers-Tormann Sergej Bilyk schon nach zehn Minuten das Feld verließ, Favorit Russland nur zu ärgern, verlor schließlich 33:37.

Einen klassischen Fehlstart fabrizierte in Gruppe C der vierfache Rekordeuropameister Schweden und verlor gegen Slowenien mit 25:27. Nach neun Minuten führte das Drei-Kronenteam bereits mit 5:0, zur Pause gar mit 13:7. Doch die Slowenen gaben nie auf, erzielten erstmals fünf Minuten vor Schluss den Ausgleich. 45 Sekunden vor der Schlusssirene fixierte Slowenien erstmals die Führung. Als den Gegenangriff der Schweden der slowenische Torhüter Miladin Kozlina abwehrte, war die Niederlage der Schweden perfekt. Die Partie wurden vom österreichischen Schiedsrichter-Duo Gerhard Reisinger und Christian Kaschütz geleitet, das kaum Schwierigkeiten hatte.

Polen revanchierte sich in der mit 8.200 Fans ausverkauften Innsbrucker Olympiahalle für die WM-Finalniederlage 2007 in Köln gegen Deutschland, siegte 27:25. In einer hektischen Begegnung, die von vielen Fehlern und relativ wenigen Treffern geprägt war, ging Deutschland zwar in Führung, aber bereits in der dritten Minute übernahmen die Polen das Kommando, bestimmten die erste Hälfte (11:8) klar und verteidigten Iin der zweiten Halbzeit geschickt die Führung.

“Gratuliere Polen, der Sieg war verdient”, sagte Deutschlands Trainer Heiner Brand. “Sie haben nicht nur immer geführt, sondern waren auch viel cleverer. Wir haben zu viele Bälle leichtfertig abgegeben und unsere Angriffe zu früh und hastig abgeschlossen. Daran müssen wir arbeiten, um in den nächsten Spielen bestehen zu können. Wenigstens stimmte bei uns die kämpferische Einstellung.”

Frankreich gelang es in Wiener Neustadt zu keiner Phase des Spiels, die Oberhand zu gewinnen. Schon zur Halbzeit (16:16) roch es in Gruppe D nach einer Sensation. In der zweiten Hälfte lagen die durch zahlreiche ungarische Fans vorangepeitschten Außenseiter dann nach 50 Minuten bereits mit vier Toren im Plus. Dennoch kam Frankreich mit einem blauen Auge und einem Zähler davon. Weniger Federlesens machte zuvor Spanien, das Tschechien mit 37:25 regelrecht abservierte, Rückraum-Star Iker Romero traf 14 Mal.

Gruppe A, in Graz:
Kroatien – Norwegen 25:23 (11:10)
Graz, SR Muro/Rodriguez (ESP)
Beste Werfer: Vukovic 7, Strlek 5 bzw. Tvedten 9, Mamelund 4

Zuvor gespielt: Russland – Ukraine 37:33 (21:16)

Tabelle:
 1. Russland     1  1  0  0  37:33 2
 2. Kroatien     1  1  0  0  25:23 2
 3. Norwegen     1  0  0  1  23:25 0
------------------------------------
 4. Ukraine      1  0  0  1  33:37 0

Gruppe B, in Linz:
Island – Serbien 29:29 (15:11)
Linz, SR Methe/Methe (GER)
Beste Werfer: Sigurdsson 9, Atlason 7 bzw. Ilic 7, Stankovic 6

Zuvor gespielt: Dänemark – Österreich 33:29 (17:15)

Tabelle:
 1. Dänemark    1   1 0 0  33:29  2
 2. Island      1   0 1 0  29:29  1
  . Serbien     1   0 1 0  29:29  1
 -----------------------------------
 4. Österreich  1   0 0 1  29:33  0

Gruppe C, in Innsbruck:
Schweden – Slowenien 25:27 (13:7)
Innsbruck, 8.200, SR Reisinger/Kaschütz (AUT)
Beste Werfer: Källmann, Karlsson, Ekberg, Doder je 5 bzw. Luka Zvizej, Kavticnik je 7

Bereits gespielt: Deutschland – Polen 25:27 (8:12)

Tabelle:
 1. Polen         1  1  0  0  27:25  2
  . Slowenien     1  1  0  0  27:25  2
 3. Deutschland   1  0  0  1  25:27  0
 --------------------------------------
  . Schweden      1  0  0  1  25:27  0

Gruppe D, in Wiener Neustadt:
Frankreich – Ungarn 29:29 (16:16)
Wiener Neustadt, SR Nikolic/Stojkovic (SRB)
Beste Werfer: Karabatic 7, Abalo, Fernandez je 6 bzw. Ilyes 7, Krivokapic 6

Zuvor gespielt: Spanien – Tschechien 37:25 (17:10)

Tabelle:
 1. Spanien      1  1  0  0  37:25 2
 2. Frankreich   1  0  1  0  29:29 1
  . Ungarn       1  0  1  0  29:29 1
 ------------------------------------
 4. Tschechien   1  0  0  1  25:37 0
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