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"Eugen Onegin" fiel beim TV-Publikum durch

Auch wenn Kritiker und Publikum in Salzburg begeistert waren - bei den Fernsehzuschauern konnte Andrea Breths Inszenierung der Oper "Eugen Onegin" nicht punkten.

Die Festspielpremiere aus Salzburg, die auf ORF 2 live im Hauptabend zu sehen war, bannte am Sonntagabend gerade mal 130.000 Opernfans vor den Bildschirm. Das entspricht einem Marktanteil von sieben Prozent und ist damit in punkto Quoten die seit Jahren schlechteste Salzburg-Übertragung.

Zum Vergleich: Anna Netrebkos „La Traviata“ verfolgten vor zwei Jahren durchschnittlich 735.000 Zuseher bei einem Marktanteil von 25 Prozent – im Vorjahr schalteten bei der Live-Übertragung von „Le Nozze di Figaro“ immerhin 384.000 Zuseher (ebenfalls 25 Prozent Marktanteil) ein. Der ORF dürfte den diesjährigen Salzburg-Negativrekord wohl auch in der Quotenbilanz für Juli zu spüren bekommen: Normalerweise erreicht ORF 2 am Sonntag-Hauptabend einen durchschnittlichen Marktanteil von über 20 Prozent – in der vergangenen Woche waren etwa 545.000 Zuseher (24 Prozent Marktanteil) bei Rosamunde Pilchers „Rose von Kerry“ dabei.

Programmdirektor Wolgang Lorenz verwies in einer Aussendung vom Montag darauf, dass es „ein Wagnis jenseits aller Quotenspekulationen“ gewesen sei, die Oper „in einer so anspruchsvollen Inszenierung im Hauptabend zu senden.“ Immerhin schalteten via 3sat weitere 170.000 Zuseher in Deutschland und Österreich ein, wodurch „in Summe 300.000 Zuschauer dieses kulturelle Spitzenprodukt made in Austria genossen haben“. Der ORF habe somit einen weiteren Beweis erbracht, dass er seinem öffentlich-rechtlichen Programmauftrag umfänglich entspricht, gab der Programmdirektor dem Quotentief einen positiven Anstrich.

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