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EU zahlt für 40.000 Palästinenser

Die EU-Kommission hat damit begonnen, an der Hamas-geführten Palästinenser-Regierung vorbei Sozialhilfen an 40.000 Familien in den Palästinenser-Gebieten auszuzahlen.

Man habe einen Weg gefunden, um Zahlungen vorzunehmen und dennoch unseren Prinzipien treu zu bleiben, betonte die Kommission in Brüssel. Die Liste der bedürftigen Familien stamme von der bis Jänner amtierenden Fatah- Regierung.

Es handle sich um Familien, die seit Amtsantritt der radikalislamischen Hamas-Regierung vom Februar keine Zahlungen mehr bekommen hätten. Es sei nun damit begonnen worden, Einmalzahlungen in Höhe von durchschnittlich 270 Euro pro Person auszuzahlen. Der Betrag werde mit Hilfe dreier Banken in bar ausgezahlt, hieß es.

Die EU hatte ihre Finanzhilfen nach der Regierungsübernahme der Hamas, die von der Union als Terrororganisation eingestuft wird, zunächst ausgesetzt. Mit einem Übergangs-Finanzmechanismus werden bisher bereits Energierechnungen in den Palästinensergebieten bezahlt und Beschäftigte im Gesundheitswesen unterstützt, um die Krankenversorgung nicht zusammenbrechen zu lassen. In diesem Jahr sind von der EU bereits rund 330 Millionen Euro in die Palästinensergebiete geflossen.

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