EU-Wahl: Die Spitzenkandidaten an der Wahlurne

©APA Die ÖVP ist zuversichtlich.
Die EU-Wahl war am Sonntag in vollem Gange, 6,4 Mio. Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Die Spitzenkandidaten schritten bis zum frühen Nachmittag zu den Wahlurnen und gaben sich allesamt mehr oder weniger optimistisch.
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ÖVP-Spitzenkandidat Othmar Karas gab am Vormittag im Pensionistenwohnheim an der Hohen Warte im Wien-Döbling seine Stimme ab. Sein Ziel sei es, so wie bei den Wahlen 2009 und 2014 wieder die meisten Vorzugsstimmen aller ÖVP-Kandidaten zu erhalten, erklärt Karas.

Der rote Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Andreas Schieder, gab sich indes entspannt und sprach von einem “ganz guten Gefühl” für die Wahl.

FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky zeigte sich ungeachtet des Ibiza-Supergaus optimistisch. Er rechne damit, dass es “ein sehr deutliches Votum für die FPÖ” geben werde, so Vilimsky. Der Freiheitliche bezeichnete seine Stimmung als gut, sprach erneut von einem “Atomangriff” auf seine Partei durch die Veröffentlichung des Ibizas-Videos und betonte, dass man seither eine Stabilisierung geschafft habe.

Ein wenig auf Understatement machte Grünen-Spitzenkandidat Werner Kogler. “Ich hoffe, dass unsere Parole ‘Zurück zu den Grünen’ wirkt”, sagte er nach der Stimmabgabe in Wien-Brigittenau gegenüber der APA: “Es kann knapp werden.” Auf die Frage, was sein Ziel für den Wahlausgang sei, antwortete er: “Reinkommen”.

Zuversichtlich zeigten sich NEOS-Spitzenkandidatin Claudia Gamon und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger, die in Wien gemeinsam ihre Stimme abgaben. “In der letzten Zeit haben wir einen enormen Zuspruch erfahren. Ich habe ein gutes Gefühl”, sagte Meinl-Reisinger.

©APA

Der hartnäckig im Umfragetief verharrende Initiative EUROPA-Jetzt-Frontmann Johannes Voggenhuber hoffte bei seiner Stimmabgabe auf “ein Mandat”. Er sei sich aber selber nicht so sicher, erklärte das ehemalige Grünen-Urgestein.

(APA/Red.)

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