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EU: Vogelgrippe-Experten entsendet

Die Europäische Union wird in den kommenden Tagen Vogelgrippe-Experten nach Bulgarien und in die Türkei entsenden. Da Bulgarien zwischen den betroffen liegt, hat das Land um Hilfe angesucht.

Das teilte die Kommission am Freitag vor Journalisten in Brüssel mit. Außerdem stellte ein Kommissionssprecher klar, dass kein Jagdverbot in der EU vorgesehen sei. Man habe lediglich Jäger und Vogelbeobachtungsorganisationen dazu aufgefordert, auffällige Todesfälle bei Wildvögeln zu melden.

Weiters betonte der Sprecher, dass die Kommission sich nicht für ein generelles Freilaufverbot von Geflügel in Risikogebieten ausgesprochen habe. Der Kommissionsvorschlag beinhalte lediglich gemeinsame Kriterien für Schutzmaßnahmen. Die Mitgliedstaaten müssten allerdings selbst die Maßnahmen auswählen, die sie ergreifen wollen. Dazu gehöre auch die Definition, welche Regionen als Risikogebiete einzustufen sind.

Die EU wird erst am Samstag und nicht wie vorgesehen bereits am heutigen Freitag Gewissheit darüber haben, ob es sich bei dem Vogelgrippe-Virus in Rumänien ebenfalls um die gefährliche Variante H5N1 handelt. Die Verzögerung sei durch die rumänischen Zollbehörden entstanden, sagte der Sprecher. Er wollte die Probleme aber nicht weiter kommentieren. Das Zollverfahren müsse „den Vorschriften gemäß durchgeführt werden“.


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