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EU verlängert Mladic-Ultimatum

Die Europäische Union hat das Ultimatum zur Auslieferung des gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrechers Ratko Mladic an Serbien bis zum 30. April verlängert.

Das teilte EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn nach einem Treffen mit UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte am Freitag in Brüssel mit. Am 5. April soll wie geplant eine neue Verhandlungsrunde zwischen der EU und Serbien über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen stattfinden. Rehn hatte zuvor damit gedroht, die Verhandlungen auszusetzen, sollte Mladic nicht bis dahin festgenommen sein.

Am Donnerstag hatte der finnische Kommissar gesagt, Belgrad sei in der Lage, Mladic festzunehmen. Es fehle lediglich der politische Wille. Der Ex-General Mladic ist zusammen mit dem früheren bosnisch-serbischen Präsidenten Radovan Karadzic der meistgesuchte mutmaßliche Kriegsverbrecher auf dem westlichen Balkan. Beide sollen unter anderem für das Massaker in Srebrenica verantwortlich sein.

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