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EU-Regeln zu Kälbertransporten werden unterschiedlich interpretiert

©APA
Die Landtagsklub der Österreichischen Volkspartei hat einen Antrag eingebracht, um europaweit einheitliche Tiertransportregeln festzulegen.
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Die aktuelle Abfertigungspraxis betreffend Kälbertransporte aus Vorarlberg nach Bozen wird intensiv diskutiert. Und das obwohl die Transporte durch das zuständige Sozialministerium rechtlich geprüft und durch einen entsprechenden Erlass bestätigt wurden.

Unterschiedliche Interpretation

„In Österreich und auch in Deutschland wird die EU-Verordnung (EG) 1/2005 dermaßen interpretiert, dass die Unterbringungszeit bei einer Sammelstelle vor einer neuerlichen Verladung mindestens 48 Stunden zu betragen hat. Der Südtiroler Landesrat Schuler räumt in der Anfragebeantwortung ein, dass das Gesundheitsministerium in Rom die Verordnung (EG)1/2005 anders interpretiert als die Kollegen in Österreich und eine Ausnahmeregelung erteilt, damit die Tiere nur 6 Stunden an der Sammelstelle sein müssen“, berichtet VP-Landwirtschaftssprecher Bernhard Feuerstein von unterschiedlichen Rechtstandpunkten.

Da die Bestimmungen der EU-Verordnung (EG) 1/2005 in Österreich und Italien unterschiedlich interpretiert und angewandt werden und eine rechtliche Prüfung ergeben hat, dass ein Verbot der Abfertigung von Kälbertransporten von Vorarlberg derzeit nicht möglich ist, fordert Feuerstein nun eine Klärung seitens der Europäischen Union: „Ich erwarte mir von der Kommission, dass die Unterbringungszeit bei Sammelstellen in allen EU-Mitgliedsstaaten entsprechend der Verordnung (EG) 1/2005 einheitlich praktiziert wird. Es ist falsch verstandene Subsidiarität, wenn hier die einzelnen Regionen die Gesetze unterschiedlich interpretieren können!“ Ein entsprechender Landtagsantrag wurde von Seiten der Vorarlberger Volkspartei eingebracht.

Fleisch regional vermarkten

„Darüberhinaus“, so Feuerstein weiter, „sollte es weiterhin unser aller Ziel sein, die regionalen landwirtschaftlichen Produkte besser am heimischen Markt zu positionieren und damit Kälbertransporte aus Vorarlberg weiter zu reduzieren“. Im Rahmen der Landwirtschaftsstrategie „Landwirt.schafft.Leben“ und über den von Landesrat Christian Gantner initiierten Entwicklungsprozess „FleischZukunftVorarlberg“ sind eine Vielzahl erfolgsversprechender Initiativen entstanden, die wohl auch dazu beigetragen haben, dass die Zahl der exportierten Kälber im Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat von 301 auf 143 gesunken ist. Dieser Weg ist fortzusetzen.

(red)

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