Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

EU-Parlament will Finanzmarktsteuer

EU-Abgeordnete nahmen Resolution an
EU-Abgeordnete nahmen Resolution an ©APA (dpa)
Das Europaparlament hat die Forderung nach einer internationalen Finanzmarktsteuer unterstützt. Die EU-Abgeordneten nahmen am Donnerstag mehrheitlich eine Resolution an, in der begrüßt wird, "dass sich die Staats- und Regierungschefs der G-20 darauf geeinigt haben, an einem internationalen Rahmen für eine Finanztransaktionssteuer zu arbeiten".

Gefordert werden von den EU-Parlamentariern “rasche Fortschritte, damit der Finanzsektor in angemessenem Umfang zur wirtschaftlichen Erholung und Entwicklung beiträgt, da bislang die Kosten der Krise von den Steuerzahlern, den öffentlichen Diensten und den Bürgern getragen werden”. Ein Antrag der Grünen, wonach das EU-Parlament auch die einseitige Einführung der Steuer durch die EU verlangen sollte, erhielt keine Mehrheit. Die Europasprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek, freute sich am Donnerstag trotzdem über die Unterstützung des Europaparlaments. “Ich fordere die Bundesregierung, insbesondere Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Pröll, auf, mit dem Beschluss im österreichischen Nationalrat von Dezember 2008 und dem heutigen Beschluss des Europaparlaments auf Ratsebene massiv für die Umsetzung der Finanztransaktionssteuer einzutreten”, verlangte Lunacek.

Der EVP-Vizefraktionschef und ÖVP-Europaabgeordnete Othmar Karas wurde indes am Donnerstag zum Mitglied des neu eingesetzten Sonderausschusses zur Finanz- und Wirtschaftskrise bestellt. Karas ist Chefverhandler des EU-Parlaments für die Bankenrichtlinie. Der 45 Abgeordnete zählende Sonderausschuss soll im Laufe des kommenden Jahres eine Analyse sowie Bewertung der Auswirkungen der Krise auf die EU und ihre Mitgliedstaaten vornehmen und “geeignete Maßnahmen” vorschlagen, “um intakte und dauerhaft tragfähige Finanzmärkte langfristig wiederherzustellen”.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft
  • EU-Parlament will Finanzmarktsteuer
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen