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EU-Kommission erlaubt Porsche Volkswagen-Übernahme

Die EU-Kommission hat der Übernahme von Europas größtem Autobauer Volkswagen durch Porsche grünes Licht gegeben.

Ein Zusammenschluss der beiden deutschen Konzerne werde den Wettbewerb in Europa nicht wesentlich beeinträchtigen, hieß es am Mittwoch.

Freie Fahrt für die Mehrheitsübernahme hat Porsche aber noch nicht. Weltweit müssen mehr als 20 Kartellbehörden zustimmen, bisher haben das acht getan.

Auch viele Fragen über die künftige Machtverteilung in dem neuen Porsche/VW-Konzern bleiben weiter offen. “Erst wenn alle kartellrechtlichen Genehmigungen vorliegen, kann als nächster Schritt der Erwerb der Mehrheit an Volkswagen erfolgen. Dies dürfte im Herbst 2088 der Fall sein”, sagte ein Porsche- Sprecher. Die EU-Kommission teilte mit, die Untersuchung habe ergeben, dass “die horizontalen Überschneidungen zwischen Volkswagen und Porsche begrenzt sein werden und es auf allen betroffenen Teilmärkten weiterhin starke Konkurrenten mit erheblichen Marktanteilen geben wird.”

Die Behörde betonte, dass beide Unternehmen seit vielen Jahren zusammenarbeiten. Unter anderem hätten sie gemeinsam Geländewagen entwickelt. Auch für Herstellung und Vertrieb von Ersatzteilen erwarte man keine negativen Auswirkungen. Mit der Entscheidung steht der Auto-Ehe aus Kommissionssicht “nichts mehr im Wege”.

Neben der EU-Kommission haben Porsche-Angaben zufolge die Kartellbehörden in den USA, Australien, Brasilien, Mexiko, Israel, Russland und der Ukraine bereits grünes Licht gegeben. Marktbeobachter rechnen damit, dass es von den Wettbewerbshütern keine Einwände geben wird, weil die neue Porsche Holding aus ihrer Sicht keine marktbeherrschende Stellung einnehmen wird. Hintergrund ist, dass Porsche pro Jahr nur etwa 100.000 Fahrzeuge verkauft. In Europa haben die Stuttgarter einen Marktanteil von 0,6 Prozent. Porsche will seine VW-Anteile noch in diesem Jahr von derzeit knapp 31 Prozent auf über 50 Prozent erhöhen.

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