AA

EU-Innovationspreis für "aha plus"

Gracia Vara Arribas und Marco Ongaro (EPSA), Christoph Kutzer (Büro für Zukunftsfragen/Land Vorarlberg), Barbara Österle, Elmar Huber und Dietmar Übelher (aha Jugendinformationszentrum Vorarlberg)
Gracia Vara Arribas und Marco Ongaro (EPSA), Christoph Kutzer (Büro für Zukunftsfragen/Land Vorarlberg), Barbara Österle, Elmar Huber und Dietmar Übelher (aha Jugendinformationszentrum Vorarlberg) ©VLK/Roger Aussems
Vorarlbergs Anerkennungssystem für engagierte Jugendliche überzeugte eine internationale Jury: Zweiter Platz beim European Public Sector Award in der Kategorie Regionale Projekte.

Über eine erneute Auszeichnung darf sich aha plus, Vorarlbergs Anerkennungssystem für engagierte Jugendliche, freuen. Nach der Ehrung im Rahmen des Österreichischen Verwaltungspreises diesen Juni wurde das Projekt im niederländischen Maastricht mit einem zweiten Platz beim European Public Sector Award, kurz EPSA, in der Kategorie Regionale Projekte ausgezeichnet.

Von der EPSA-Award-Jury wird die Entscheidung mit der positiven Wirkung begründet, die aha plus entfaltet. Europaweit sei es von hoher gesellschaftlicher Relevanz, junge Menschen für freiwilliges Engagement zu gewinnen. Als Best Practice Beispiel lasse sich aha plus zukünftig auch an anderen Orten einsetzen. Es werde eine „win-win-win-win-Situation“ erzeugt, da Gesellschaft, Jugendliche, beteiligte Organisationen und Sponsorinnen bzw. Sponsoren gleichermaßen profitieren würden, erklärte die Jury, die vor der Prämierung aus einer Vielzahl an Einreichungen 40 Projekte ausgewählt und vor Ort näher begutachtet hat.

So funktioniert "aha plus"

Das Prinzip hinter aha plus ist einfach: Organisationen stellen freiwillige Aktivitäten online. Jugendliche von zwölf bis 24 Jahren nützen diese Engagement-Möglichkeiten und sammeln neben Erfahrungen auch Punkte, die in einem digitalen System erfasst werden. Diese Punkte können gegen sogenannte „Rewards“ eingetauscht werden. Das sind Produkte (z.B. Veranstaltungstickets) oder besondere Möglichkeiten (z.B. Training mit Sportprofis). Für Jugendliche ist die aha card die Eintrittskarte zu aha plus. Über 300 Vereine und 6.000 Jugendliche sind bereits registriert. Seit Ende 2017 wurden bei rund 7.000 Aktivitäten mehr als 3.000.000 Punkte gesammelt. Von einigen Jugendlichen wurden schon Punkte eingetauscht, etwa um – im Rahmen von sogenannten „Job-Shadowings“ – in die Arbeitswelt hinein zu schnuppern. Seit diesem Sommer können die gesammelten Erfahrungen mit dem aha plus Engagement-Nachweis belegt und damit die Chancen für Job und Ausbildung gesteigert werden.

(VLK/red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • EU-Innovationspreis für "aha plus"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen