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EU bekämpft Jugendarbeitslosigkeit mit Soforthilfen

Die EU will 2015 sieben Milliarden Euro in Beschäftigungsinitiativen investieren.
Die EU will 2015 sieben Milliarden Euro in Beschäftigungsinitiativen investieren. ©APA
EU-Staaten wie Griechenland sollen insgesamt eine Milliarde Euro Soforthilfe zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit bekommen.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass betroffene Länder die eigentlich verlangte Vorfinanzierung für Hilfsprojekte mitunter nicht leisten könnten, teilten die zuständigen EU-Minister am Dienstag nach einem Treffen in Luxemburg mit.

Eine Mrd. Euro Vorauszahlungen

Die EU-Staaten seien deswegen bereit, in diesem Jahr nicht wie vorgesehen 67 Millionen Euro, sondern knapp eine Milliarde Euro an Vorauszahlungen zu leisten. Üblich ist, dass Projekte von Regierungen vorfinanziert und die Kosten aus EU-Mitteln später erstattet werden.

Sieben Mio. junge Europäer ohne Job

Nach Angaben der EU sind derzeit rund sieben Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeitsquote laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat in Griechenland, Spanien und Kroatien.

“Beschäftigungsinitiative für junge Menschen”

Die Vorauszahlungen sollen im Rahmen des Programms “Beschäftigungsinitiative für junge Menschen” fließen. In ihm stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Europäische Parlament muss den Plänen noch zustimmen. (APA)

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