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EU-Bananenzölle untersucht

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat am Dienstag eine Untersuchung zu den Bananenzöllen der Europäischen Union eingeleitet und damit einen langjährigen Streit neu eröffnet.

Bereits seit langem streiten die lateinamerikanischen Staaten mit der EU um die Zölle. Beantragt hatte die Überprüfung Ecuador, das sich durch die von der EU beschlossene Neuregelung der Zölle auf Bananen benachteiligt sieht.

Die EU musste ihre Zölle, die Bananen aus früheren britischen oder französischen Kolonien bevorzugten, nach einer WTO-Entscheidung überarbeiten.

Nach Ansicht Ecuadors folgte die EU dabei aber nicht den Richtlinien der WTO. Nach der Einführung der neuen Zölle sei der Marktanteil der ecuadorianischen Bananen sogar noch gesunken, was die eine Million Ecuadorianer treffe, die in der Bananenindustrie beschäftigt seien. Die neuen Zölle hätten Ecuador rund 131 Mio. Dollar (98,5 Mio. Euro) gekostet. Die EU wies die Vorwürfe zurück und warf dem Land vor, eine Vorzugsbehandlung haben zu wollen.

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