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EU: Anti-Alkohol-Strategie wenig konkret

Die EU-Kommission will die Mitgliedstaaten beim Kampf gegen Alkoholmissbrauch unterstützen. Speziell Kinder und Jugendliche sollen vor den Gefahren des Alkoholkonsums geschützt werden.

Die Anti-Alkohol-Strategie enthält jedoch weder die EU-weite Einführung von Warnhinweisen auf Flaschen, höhere Besteuerung, Anhebung des Mindestalters oder die Harmonisierung nationaler Gesetzgebungen.

Vielmehr hebt die Kommission in ihrer am Dienstag veröffentlichten Strategie diverse Regelungen auf nationalstaatlicher Ebene als gute Beispiele hervor und regt zum Erfahrungsaustausch über erfolgreiche Programme gegen Alkoholmissbrauch an. Die Kommission, die EU-Staaten und Interessensvertreter sollen prüfen, ob eine EU-weite Einführung einzelner Regelungen u. a. im Bereich Konsumenteninformation sinnvoll ist. In diesem Zusammenhang hebt die Kommission Pläne einzelner Mitgliedstaaten hervor, Warnhinweise vor den Gefahren von Alkoholkonsum auf Flaschen anzubringen.

Zur Erarbeitung weiterer Maßnahmen soll ein eigenes Forum „Alkohol und Gesundheit“ bis Juni 2007 ins Leben gerufen werden. Ebenso soll eine Gruppe für verantwortungsvolle Werbe- und Verkaufstätigkeiten eingerichtet werden.

Konkrete Maßnahmen werden über das bestehende Programm Öffentliche Gesundheit gesetzt: Darüber will die Kommission Projekte unterstützen, die alkoholbedingte Schäden vor allem bei Kindern und jungen Menschen eindämmen helfen, sowie Projekte zur Erhebung und Verbreitung von Daten über Alkoholmissbrauch. Die negativen Effekte von Alkoholmissbrauch sollen bis 2012 reduziert werden, heißt es.

Diverse Schlagworte wie höhere Besteuerung von Alkohol oder Warnhinweise auf Flaschen hatten im Vorfeld bei der Alkohol erzeugenden Industrie für einen Kater gesorgt.

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