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ETA bedroht Urlaubsgebiete

Die baskische Untergrundorganisation ETA hat für die Frühjahrs- und Sommersaison mit neuen Anschlägen in spanischen Feriengebieten gedroht.

Die Terroristen hätten wie schon im Vorjahr entsprechende Schreiben verschickt, sagte der spanische Innenminister Angel Acebes am Mittwoch in Oviedo. Die Drohbriefe richteten sich gegen touristische Einrichtungen im ganzen Land. Einzelheiten nannte er nicht. Vorigen Sommer hatte die ETA die Ferienorte Spaniens zum „Kriegsgebiet“ erklärt und bei einer Serie von Attentaten auf Strandhotels und Flughäfen mehrere Menschen verletzt, darunter in Alicante auch einen Hamburger Sprachschüler.

Mit ihrer jährlichen „Sommerkampagne“ will die ETA den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig Spaniens in die Knie zwingen. Dies ist ihr in mehr als 20 Jahren aber nicht gelungen. Vielmehr ist die Zahl der Urlauber stetig gestiegen. Seit 1979 haben die Terroristen mehr als 100 Bombenanschläge in Ferienorten verübt. Zwar wurden dabei Touristen verletzt, aber noch nie getötet. Die Autobombenattentate im vorigen Sommer richteten sich gegen Strandhotels in Alicante, Benidorm oder Getxo im spanischen Baskenland sowie gegen den Flughafen der Küstenstadt Santander.

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