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ETA-Anschlag auf Flughafen in Saragossa

Einen Anschlag gab es am Flughafen von Saragossa. Der Anschlag mit Mörsergranaten wurde von der baskischen Untergrundorganisation ETA verübt. Verletzte hat es keine gegeben.

Mutmaßliche Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation ETA haben am Freitag einen Granatenanschlag auf den Flughafen der spanischen Stadt Saragossa (Zaragoza) verübt. Nach Angaben von Innenminister José Antonio Alonso schlug ein Sprengsatz in der Nähe des Flughafens ein, verursachte aber nur geringe Schäden. Ein zweites Geschoss sei in einer Kunststoffröhre entschärft worden, die als Granatwerfer diente.

Zuvor hatten anonyme Anrufer im Namen der ETA die baskische Zeitung „Gara“ und einen baskischen Pannendienst vor dem Anschlag gewarnt. Der Flughafen wurde geräumt, der Flugbetrieb erst mehr als zwei Stunden später wieder aufgenommen.

Nach Angaben der Polizei schlug die Granate rund 300 Meter vom Flughafengebäude entfernt in der Nähe der Rollbahnen ein. In den Feldern vor dem Gelände fanden die Fahnder später die Granatwerfer. Laut Flughafenverwaltung hielten sich zum Zeitpunkt der Räumung nur wenige Menschen in dem Gebäude auf, da der erste Flug erst für den Nachmittag geplant gewesen sei. Eine Maschine der Billigfluglinie Ryanair aus London wurde auf eine nahegelegene Militärbasis umgeleitet; vier Flüge der spanischen Linie Iberia wurden gestrichen.

Innenminister Alonso verurteilte den Anschlag als weiteren Beweis für die „sinnlose“ Gewalt der ETA. Er zeige einmal mehr, dass die baskische Untergrundbewegung mit „allen Mitteln eines demokratischen Rechtsstaats“ bekämpft werden müsse.

Die ETA (Euskadi Ta Askatasuna/Baskenland und Freiheit) kämpft seit fast vier Jahrzehnten gewaltsam gegen die Zentralregierung und für die Unabhängigkeit des Baskenlandes. Bis vor zwei Jahren kamen mehr als 800 Menschen bei Anschlägen ums Leben; seitdem gab es nur noch Verletzte oder Sachschaden. Im Mai verkündete die sozialistische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero ihre Dialogbereitschaft unter der Bedingung, dass die ETA zuvor endgültig der Gewalt abschwöre. Seitdem wurden acht neue Anschläge gezählt.

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