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Essensbon-Revolution made im Ländle

Wolfurt - Das Jungunternehmen digibon Datentechnik GmbH aus Wolfurt strebt bis 2010 Marktführerschaft in Europa an.

Mittagspause im Ländle: Nachdem der Mitarbeiter sich im Gasthaus gestärkt hat, zückt er seine Geldtasche und seinen Schlüsselbund. Eine Szene, die in der Vorarlberger Gastronomie längst zur Routine geworden ist. Die Kellnerin kassiert und bestätigt danach die Anwesenheit des Gastes. Dazu genügen ein Knopfdruck auf einem Datenlesegerät und ein Chip als Schlüsselanhänger. Rund 10.000 Beschäftigte benutzen täglich diese berührungslose Übertragungstechnologie, um ihre Essensbons einzulösen. Was die wenigsten davon wissen: Der digitale Essensbon wurde von dem Vorarlberger Unternehmen digibon Datentechnick GmbH aus Wolfurt entwickelt.

High-Tech statt Zettelwirtschaft

Der digitale Essensbon erspart jedem Unternehmen und Gastronomen Zeit und Geld. Durch dieses System wird im Restaurant per Knopfdruck bestätigt, dass der Mitarbeiter ein Mittagessen konsumiert hat“, erklärt digibon-Geschäftsführer Mario Barfus. Die Buchungen werden gespeichert und einmal pro Tag via Mobilfunk-Netz an den digibon-Server gesendet. Von dort aus werden die Daten direkt in das Lohnverrechnungssystem des Unternehmens eingespielt. Am Ende des Monats kann die Personalabteilung das Geld für die Konsumation an seine Mitarbeiter überweisen.

Rund 50 Unternehmen und Institutionen in ganz Österreich nutzen diese digitale Technologie bereits – im Ländle unter anderen die Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer Vorarlberg, die Vorarlberger Landesregierung, der Kunststoffriese Alpla, die Beschläge-Firma Blum sowie der Seilbahnhersteller Doppelmayr.

750 Euro Ersparnis pro Mitarbeiter

In Österreich ist ein Essenszuschuss durch das Unternehmen an seine Mitarbeiter bis zu einer Höhe von 4,40 Euro pro Arbeitstag steuer- und sozialversicherungsfrei. Daher lohnt es sich sowohl für den Arbeitnehmer als auch für den Arbeitgeber, einen Teil des Einkommens in Form von Essensbons auszuzahlen. „Bei einem Angestellten mit einem Nettogehalt von 1.250 Euro ersparen sich der Arbeitgeber 450 und der Arbeitnehmer 300 Euro“, rechnet Barfus vor.

Osteuropa im Visier

(Quelle: wiko)
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