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ESP: Sieben Opfer nach Gasexplosion

Nach der Gasexplosion in der nordspanischen Stadt Palencia haben die Rettungsmannschaften die Bergungsarbeiten in den Trümmern eines eingestürzten Wohnhauses fortgesetzt.

Nach Angaben der Behörden wurden bis Mittwoch früh sieben Tote geborgen. Sechs der Opfer waren Frauen. Es wurde vermutet, dass sich noch zwei oder drei Bewohner des Gebäudes unter den Trümmern befanden.

Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, es bestehe wenig Hoffnung, die Vermissten lebend zu finden. Das fünfstöckige Gebäude im Zentrum von Palencia war am Dienstag nach einer heftigen Gasexplosion im Keller völlig in sich zusammengebrochen. Mehrere Häuser in der Umgebung wurden beschädigt.

Ein Bewohner, der sich rechtzeitig aus dem einstürzenden Gebäude in Sicherheit gebracht hatte, schilderte das Unglück im Rundfunk so: „Es war wie bei einem Erdbeben. Das ganze Haus schwankte. Türen und Fenster flogen aus den Verankerungen. Als wir im Freien waren, brach das Gebäude hinter uns zusammen.“

Nach der Explosion brach in den Trümmern ein Feuer aus. Die Flammen erschwerten die Rettung der Verletzten. Das eingestürzte Wohnhaus war 34 Jahre alt und stand im Herzen der Altstadt von Palencia, in der Nähe der Kathedrale. Palencia ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und hat 83.000 Einwohner.

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